Liebe Forumsmitglieder!
Wir stecken gerade in einer sehr schwierigen Situation und wir würden gerne ein paar sachliche Meinungen und Tipps zu unserem Problem hören!
Folgendes:
Kinder: Tochter 4 Jahre, Sohn 6 Jahre.
Distanz: Wohnort Vater zu Wohnort Kinder ca 40 km.
Er fährt wöchentlich die Kinder holen und bringt sie zurück. Für 4 Besuche pro Monat sind das 640km
Vater hat mit den Kindern einen Urlaub geplant.
Kurz davor sagt ihm die Tochter sie wolle nicht mit, weil eine Freundin von ihr in dieser Woche eine Geburtstagsfeier hat.
Vater erklärt Tochter, dass das nicht möglich ist.
Vater redet mit Mutter. Er will, dass die Mutter der Tochter erklärt, dass das nicht geht. Die Tochter kann überrredet werden mit auf Urlaub zu fahren!
Am nächsten Besuchswochenende ist die Kleine krank mit Fieber etc. es ist besser für das Kind, dass sie bei der Mutter bleibt.
DIe Mutter sagt dem Vater zu die Kinder am darauf folgenden Donnerstag holen zu können.
An diesem Donnerstag, war die kleine wieder das erste mal im KIndergarten und wollte am Nachmittag ihre Freundin besuchen.
Der Vater hat sie als er die Kinder abholen wollte nocheinmal gefragt ob sie nicht doch mit ihm mit will.
Die Kleine will zur Freundin der Vater zwingt sie natĂĽrlich nicht! Nur der Sohn geht mit seinem Vater mit.
Heute hat die Kleine ihren Vater schon wieder gefragt ob sie am Samstag auf ein Geburtstagsfest gehen kann. Die Kinder wären aber von Freitag bis Montag bei ihm.
Die KLeine stellt sich das so vor, dass sie mit zu ihm geht, er sie dann zurück fährt damit sie zu ihrem Geburtsagsfest gehen kann und er sie dann auch wieder abholt. Evtl. ist der Vorschlag von der Mutter gekommen- wir wissen es nicht!
Der Vater redet am Telefon mit der Mutter er wirft ihr vor, dass sie den Kindern nicht begreiflich macht, dass so etwas nicht möglich ist. (er muss entweder wieder 160 km fahren oder nur 80km indem er 3 Stunden dort bleibt und sich dort mit dem Sohn die Zeit irgendwie totschlägt). Er ist nicht bereit die Kleine hin und herzufahren er will einen Ersatztermin, falls sie wieder nicht mitwill.
Er befĂĽrchtet, dass es noch viele Geburtstage gibt und dieses HIn und Her will er nicht zur Routine werden lassen.
Die Mutter steigt auf einen Ersatztermin nicht ein.
Das Gespräch wird etwas lauter, die kleine fragt im Hintergrund was der Papa sagt.
Die Mutter sagt in einem bösen Ton:"Nein der Papa sagt du darfst nicht!" schlagartig fängt die KLeine an zu weinen.
Er will mit dem Kind reden und es ihr erklären. Die Mutter sagt aber, dass sie nicht mehr mit ihm reden will.
(Das Verhältnis zwichen Vater und Tochter ist aber eigentlich sehr gut! Es liegt auch sicher nicht daran, dass sie nicht zu ihm will, sie will aber eben den Geburtstag nicht verpassen)
Ansichten der Mutter: Wenn die Kinder lieber etwas anderes tun, dürfen sie den Papa fragen ob er sie lässt oder nicht. Ihr ist es egal ob sie mit ihm gehen oder nicht. SIe mischt sich nicht ein. Er soll zu den Kindern einfach klar ja oder nein sagen.
Ansichten des Vaters: Er würde sich von der Mutter erwarten, dass sie ihn dabei unterstützt, der Tochter zu erklären, dass manches einfach nicht geht (Sie weiß, dass er nicht hin und herfahren will) Er erwartet sich, dass sie die Entscheidung, dass die Tochter nicht zur Geburtstagsparty darf als die Entscheidung von beiden Eltern verkauft.
Beispiel: "Hör zu es geht nicht, der Weg ist zu weit zum Hin und Herfahren. Das letzte Mal hast du zur Freundin dürfen, der Papa möchte dich auch wieder einmal sehen und WIR haben entschieden, dass du an diesem We wieder mit deinem Bruder zum Papa gehst!"
Es ist wirklich verzwickt!
Im Prinzip möchte natürlich auch der Vater, dass sie wenn sie irgendwo eingeladen wird auch gehen darf.
Ich bitt euch um möglichst viele Antworten!
liebe GrĂĽĂźe


