Tochter will zu uns ziehen

Der Treffpunk für Alleinerziehende und Patchworkfamilien. Hier können Erfahrungen und Sorgen ausgetauscht werden.

Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 11. Juni 2013 12:43

Hallo Ihr,
in den letzten Monaten hab ich nicht viel geschrieben, weil sich bei uns einiges tut und ich nicht weiß, ob das in meinem Sinne ist. Daher hab ich erst mal abgewartet wie es sich entwickelt.

Ein paar von Euch kennen meine Geschichte, seit ca. 8 Jahren alle Formen von Terror von der Exfrau meines Mannes, seine Tochter ist 11 Jahre alt und wir hatten sehr viele Prozesse, Umgangsschwierigkeiten etc.
Die Kontakte zum Kind waren jedes WE wenn die Mutter einen Freund hatte, alle 2 Wochen wenn nicht. Telefonkontakte teilweise schwierig, da die Mutter diese als Druckmittel benutzte.

Seit ungefähr März wendet sich die Situation nun plötzlich. Die Tochter die immer schon gern bei uns war äußert sich nahezu täglich per SMS oder Anruf bei meinem Mann oder mir. Sie würde stundenlang weinen weil sie uns so vermisst, sie will unbedingt zu uns, sie will nicht mehr bei der Mama sein, nichts macht ihr mehr Freude bis sie wieder bei uns ist usw.

Wir dachten erst, das legt sich wieder, aber auch diverse Gespräche mit der Tochter, dass das nicht so einfach ist und sie auf jeden Fall bei der Mutter wohnen bleiben soll ändern das nicht. Egal was wir als Gegenargument anbringen ( sie müsste die Schule wechseln, würde ihre Freunde vermissen da wir in einer anderen Stadt wohnen, kann nicht mehr zum Tanzen gehen etc. ) sie äußert immer wieder, dass sie zu uns will. Mit der Mutter reden ist unmöglich, mein Mann kann sie nicht mal nach dem Wetter fragen ohne dass es Schreierei gibt.

Die Tochter nennt auch konkrete Gründe ( Mama ist immer genervt, schreit mich immer an, Freund von Mama ist ätzend ), scheint aber auch zu vermeiden, dass die Mutter ihre Wünsche mitbekommt ( löscht SMS an uns, telefoniert nur wo die Mutter nicht mithört etc. )

Für mich geht das in Richtung Supergau, denn ich habe sie zwar gern, aber ich wollte und will kein Kind. Wir müssten uns sehr umstellen, denn allein z.B. der Schulwechsel würde bedingen, dass ich nicht mehr voll arbeiten kann. Wir wohnen so abgelegen, dass die Tochter von uns aus nicht allein zur Schule und zurück könnte und mein Mann könnte das nicht mit dem Job vereinen. Es würde also an mir hängen bleiben.

Ich mache mir 1000 Gedanken was passiert, wenn die Mutter das ganze Theater mitbekommt und wie ich auf die Aussagen der Tochter reagieren soll, denn ich wünsche mir in keinstem Fall, dass sie zu uns zieht. Was wenn sie vor der Tür steht ? Was wenn wir sie aufnehmen und ich meinen Job halbiere und sie überlegt es sich wieder anders und zieht zurück ? Was, wenn die Zusatzbelastung der Beziehung zu meinem Mann schadet ? Wir haben schon jahrelange schlimme Zeiten durch die Scheidungsphase nur schwer weggesteckt.

Habt Ihr einen Rat wie man die Gespräche mit der Tochter führen kann / soll ? Sie kann doch die Tragweite ihres Wunsches mit 11 Jahren noch gar nicht überblicken...
Lg
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Ansa » 11. Juni 2013 19:13

Hej Bolz,

*ups* das ist ja mal ein ganz anderes Problem.... und auch eines, das Familien treffen kann.

Was sagt denn Dein Liebster dazu? Und was sagt die Mutter? (sie weiß noch nichts, kannst Du einschätzen, wsa sie sagen wird?) Am Ende ist es so, mit 14 dürfen Kinder mitbestimmen, bei wem sie leben wollen, mit 11 können sie wohl Wünsche äußern, aber wenn sich alle Beteiligten einig sind, ändert sich nichts. Nur mal eben einen Wunsch erfüllen der so viele Folgen hat (Schulwechsel, neue Freunde, alte verlieren - ) kann nach hinten los gehen.

Sie kommt in die Pubertät, das ist eine Zeit in der Mütter durchaus schwierig werden können :D (frag mal meine Töchter) und Töchter zickig..... (obwohl ich immer gesagt hab, meine Mädchen sind nicht zickig - die Jüngste ist es durchaus ,) ) - da kann der Wunsch nach Abgrenzung durchaus sehr groß sein und werden. Zumindest den Teil muss man im Auge behalten. Das sie das nicht offen mit ihrer Mum austrägt, kann ich wieder nachvollziehen, wer weiß, wie es ihr gehen würde - wenn..... wer hat denn das Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Man kann solche Diskussionen abkürzen, indem man das klärt "Das liegt bei Mum und Du kannst es erst ändern lassen, wenn Du 14 bist" So ein Argument, sicher vorgetragen fegt manche Diskussion vom Tisch. Aber ob es ihr gut tut - das müsstet Ihr sehen und entscheiden können, das kann ich aus der Ferne nicht. Damit wäre eine "Laune" handelbar, aber ein ernstes Problem nicht. Und der Freund der Mutter - kann man da gaz vorsichtig nachhaken, was sie stört?

Das Du nicht willst gilt es, finde ich, auch zu beachten. Obgleich es schön ist, das sie zu Euch will, keine Frage, aber Job kürzen und darauf warten, das es Ärger (mit der Mutter) gibt - ich verstehe Deine Bedenken und Wünsche gut. Das muss einfach in Übereinstimmung mit Deinem Mann geschehen - nicht dasDu Dich hinterher verraten und eingengt fühlst. Da ständer auch der Papa in der Pflicht und müsste seinen Anteil übernehmen.

Wäre es nicht möglich, sie einmal "so probeweise" die ganzen Sommerferien zu holen, damit man sehen kann,wie ein Alltag sich gestaltet?

Ansonsten kann man natürlich auch einen Beratungstermin beim JuA machen und sich so anhören, was die dazu meinen oder die Tochter....

Erst einmal liebe Grüße
Ansa
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 12. Juni 2013 08:40

Guten Morgen,
mein Mann ist hin und her gerissen, seine Tendenz ist aber eher „lass den Kelch an uns vorüber gehen“, denn die Mutter hat uns schon so viel Ärger eingebracht, wir erholen uns grade erst von den letzten Jahren. Die Folgen haben wir wie erwähnt versucht mit der Tochter zu besprechen, aber die Argumente wie Schulwechsel, neue Freunde etc. scheinen sie nicht zu beeindrucken.

Ein offenes Austragen von egal was, ist mit der Mutter noch nie möglich gewesen, weder einfache und erst recht nicht wichtige Themen. Daher denke ich, dass die Tochter mit ihr nicht darüber spricht, obwohl sie das Gegenteil behauptet. Wenn wir nachfragen sagt sie immer sie würde mit ihrer Mutter darüber sprechen warum sie weinen muss.

Ich würde meinen die Mutter rastet völlig aus wenn die Tochter zu uns will, allerdings waren in den letzten Monaten einige Dinge die früher nie vorgekommen wären. Manchmal könnte man schon meinen sie ist so genervt von ihrer Tochter wie die Tochter es uns gegenüber behauptet. Die von früher erlebte totale Überfütterung und Überbehütung hat sich stark gewandelt, was ich ja eigentlich gut finde. Vor dem Hintergrund dass die Tochter behauptet sie wäre ihrer Mutter nur noch lästig, hat das aber einen ganz anderen Beigeschmack.

Den Freund der Mutter mag sie nicht weil sie denkt, er und die Mutter sind froh, wenn die Tochter nicht da ist um allein zu sein. Kann ich schlecht einschätzen ob es nur eine Eifersüchtelei oder echt ist. Der Mann ist eh nur 1-3 Mal im Monat bei ihnen.
Dass ich die Entscheidungen zusammen mit meinem Mann treffe wäre für uns beide klar und selbstverständlich, ich habe nur Angst, dass sich die Situation zuspitzt und wir dann gar keine Wahl mehr haben. Vor der Tür stehen lassen können wir sie ja im Ernstfall nicht und mein Mann kann aus beruflichen Gründen keine planbaren Termine abdecken, er kann jederzeit und mehrfach monatlich ins Ausland müssen, die Betreuung zu planen bliebe an mir hängen. Jugendamt käme als Ratgeber für uns nicht in Frage, da haben wir keine guten Erfahrungen.

Es gibt noch einen weiteren Punkt. Bei der letzten OLG Verhandlung hat man sich 2009 auf einen monatlichen Betrag als Betreuungsunterhaltszahlung an die Mutter geeinigt, der bis zum 15 Lebensjahr des Kindes berechnet wurde. Diesen Betrag hat mein Mann dann 2009 als Einmalzahlung geleistet, das war Bestandteil des Vergleiches. Heißt er hat der Mutter Betreuungsunterhalt im Voraus gezahlt, bis die Tochter 15 ist. Heißt auch, wenn sie jetzt zu uns zieht, hat er der Mutter die noch kommenden 4 Jahre Betreuungsunterhalt in hoher Summe gezahlt und ich gehe dann weniger arbeiten um ihr Kind zu betreuen. Damit kann ich schlecht leben.
Ach menno, manchmal will ich echt auf die Insel…
Bolz
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Ansa » 12. Juni 2013 09:29

Ach Bolz,

manchmal kommt es wirklich knüppeldick..... mal sehen, im Grunde Eures Herzens wollt ihr nicht - das ist legitim - dafür hat es die Einigung ja auch gegeben, das sie bei der Mutter wohnt und er ihr Unterhalt zahlt. Du hast einen Job und in soweit auch keine Zeit, sie zu fahren....

Kinder neigen schon dazu, wichtige Gründe zu "überhören". Das müsst Ihr einschätzen, wie wichtig sind ihr die Freunde, das Tanzen - ihr Umfeld? Ist sie fest eingebunden oder eher ein einzelgängerischer Typ wie meine Jüngste? Ich frag daher, weil in ersterm Fall würde sie viel verlieren und bei meiner Tochter wäre ein solche Wechsel gar nicht so unvorteilhaft - es kann nur besser werden.

Ihr dürft ja nein sagen, ich könnt erklären, das der Wunsch schön ist aber die Umsetzung nicht funktionieren kann, derweil der Vater berufsmässig viel reist und nicht da ist und Du kannst Deinen Job nicht aufgeben oder einschränken. Muss man ja nicht ins Feld führen, das es ginge, schon gar nicht, wenn Du nicht willst.... wenn Ihr nicht wollt. Ihr könnt sagen "bis Du 14 bist muss alles so bleiben,wie es ist, das sagt der Gesetzgeber, darauf haben wir uns geeinigt - wenn Du mit 14 noch willst ( da kann sie vielleicht schon Roller fahren und ist selbst mobil ?) begleite ich Dich gern aufs Amt und helfe Dir. Die Grenzen ausschöpfen die da sind.

Ich kenne die Tochter nicht, von daher kann ich einfach nicht einschätzen, wie ernsthaft ihr Wunsch ist oder wie groß ihre Not tatsächlich ist, oder ob sie nur einer Idee folgt? Natürlich kommt bei Mädchen die in die Pubertät kommen eben auch dazu, bei Euch (wo der Alltag fehlt) ist es vielleicht erholsam, stressfrei und schön und Mutter hat die Alltagssorgen und natürlich auch all das, was schief läuft und ihr nicht unbedingt mit bekommt? "Räum Dein Zeug in die Wäsche" "Hast Du Hausaufgabgen gemacht" "Komm nicht so spät" das kann junge Menschen ernsthaft total nerven und ist doch Alltag und wichtig.

Wegen des Geldes würde ich mich nicht sorgen, in dem Fall wäre sie ja dann Unterhaltspflichtig - der Tochter gegenüber und ja, das würde mir, bei allem, was Du schreibst, Bauchweh bereiten. Geld ist nicht wirklich so wichtig, finde ich.... nicht gegen das, was man dagegen eintauschen könnte. Du weißt schon wie ich das meine, gell?

Und, wenn die raus fliegt (was ich kaum glaube) dann kann man immer noch sehen, was geht.....

Liebe Grüße
Ansa
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 12. Juni 2013 09:40

Hi Ansa,

das mit dem Alltag hab ich auch bedacht, aber im Gegenteil. Bei uns muss sie mit anpacken und auch lernen. Das scheint ihr aber eher zu gefallen als sie zu stören. Ich höre von ihr immer nur, dasss die Mama keine Zeit hat weil sie genervt ist oder putzen muss. Letzte Woche gab es zu ihrem Geburtstag nicht mal einen Kuchen von der Mutter, weil sie stundenlang die Wohnung putzen musste ( andere Geschichte, dieser Putzzwang ist unter anderem ein Trennungsgrund mit meinem Mann ).
Und das mit dem Geld ist zwar nicht das wichtigste, aber wir sprechen von eine Summe die sich in der Höhe eines PKW der Oberklasse bewegt, von daher hätte ich schon schwer zu schlucken einen solchen Betrag gezahlt zu haben um meine Ruhe vor ihr zu haben und dann ziehe ich noch das Kind auf, was eigentlich der Grund der Zahlung war und davon profitieren sollte.

Ich kann schlecht mit Situationen leben die ich nicht abschätzen kann. Und der Gedanke dass sie vor der Tür stehen könnte und ich dann nur noch reagieren kann ist eigentlich im Moment das Schlimmste. Wir überlegen hin und her ob wir die Mutter ansprechen oder nicht. Gefühlt gibt es eine Katastrophe und sie tickt aus wenn sie hört, dass die Tochter zu uns will, aber genau so schlimm wäre es wenn sie wirklich genervt von ihr ist und sie gern abgeben würde.

Vieleicht melden sich ja noch andere die Kinder in diesem Alter haben und bei denen Wechselwünsche bestehen. Wie seit Ihr damit umgegangen ?

Lg
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon siebenzwerge » 12. Juni 2013 11:17

Hallo Bolz,

bei meinem LG spielen sich auch nur alle Formen von Terror ab mit der Ex (auch 8 Jahre) und seit über einem Jahr
wohnt sein 11 jähriger Sohn bei uns.
Damit zu deinem Thema bzw. die Frage wie ich damit umgegangen bin.
Vorab die Info, daß das Gericht den Wechsel zum Vater entschieden hat, aber auf dringlichen und außerordenlichen Wunsch des Kindes hin.
Ich war damals auch nicht sicher, ob das gut ist für unsere Beziehung (bei der ständigen Unruhe hatten wir genug Probleme) seinen Sohn bei uns aufzunehmen und ich kann deine Bedenken sehr gut verstehen aber durch die Umstände, daß der Kleine bei der Mutter nur gelitten hat, war für mich die Entscheidung ganz klar ihn bei uns aufzunehmen. Allerdings habe ich selbst 2 Kinder (7J u. 14J ) die ich mit in die Beziehung brachte. Der 11 Jährige hat ADHS und glaub mir, ich hatte schon Respekt von heute auf morgen damit konfrontiert zu werden ihn mit großzuziehn.
Tja, und da wirds jetzt schwierig, da ich dich ja nicht kenne...
Liebe Bolz, es ist gut, daß du nicht ins kalte Wasser springst und alles überdenkst bzw. gut überlegst.
Du sagst, du hast die Kleine gern. Was sind da noch für Gefühle? Freust du dich sehr darauf wenn sie kommt? Verbringst du
viel Zeit mit ihr wenn sie da ist? Hängt sie an dir? Ich frage das bewußt, weil es eine gute Basis dafür wäre, sie aufzunehmen.
Bei dir spielt sich im Moment "Kopfkino" ab und du läßt schon durchdringen, daß du das gar nicht willst das sie bei euch wohnt und ich sag dir schon mal jetzt, das wird auch nicht einfach werden.
Du sagst auch über dich selbst du kannst schlecht mit Situationen leben, die du nicht abschätzen kannst. Du wirst es nicht abschätzen können, du kannst es nur wagen dich auf einen Versuch, sie aufzunehmen, einzulassen.
Bei uns war es vorerst zur Probe für ein halbes Jahr und der Sohn meines LG wollte vom ersten Tag an nicht mehr zurück, bis heute... ich habe mich daran gewöhnt und will ihn auch nicht mehr missen.
Das ist so schwierig, dir einen guten Rat zu geben.
Die Kleine tut mir leid. Sie scheint nach Geborgenheit und Halt zu suchen und ist selbst verzweifelt.
Meinst du, du würdest es nicht schaffen dafür dein Leben umzukrempeln? Du hast ja nicht umsonst hier geschrieben, du machst dir ernsthaft Gedanken....

Liebe Grüße
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 12. Juni 2013 13:07

Hi Siebenzwerge,

Respekt vor Deiner Entscheidung, ADHS oder das was es sein soll ist ja wirklich eine Herausforderung, da beneide ich Dich nicht.

Wenn ich auf Deine Fragen hin überlege, dann würde ich sagen, dass ich sie gut behandeln mag, weil das meinen Mann glücklich macht, Liebe wäre hier das falsche Wort. Das hört sich vielleicht furchtbar an, aber es gibt nur eine Hand voll Menschen die mir nahe stehen, der Rest hat in allen Lebenssituationen und immer wieder durch Ärger, Enttäuschung, Neid oder Unzuverlässigkeit geglänzt. Egal wie lange Jahre Freundschaft bei jedem einzelnen dazwischen lagen, am Ende ist jeder Mensch eine Enttäuschung gewesen. Besonders Neid ist mir immer wieder so überraschend wie ein Bombenabwurf in mein Leben geknallt. Vielleicht bin ich auch einfach zu blöd die Vorzeichen zu verstehen. Egal. Mit dieser Einstellung kann man eigentlich kein Kind lieben, denn Kinder sind ja noch einmal eine besondere Form von Egoisten.

Sie allerdings klebt wie eine Klette an mir, meldet sich mit meinem Nachnamen am Telefon, schreibt mir Briefchen mit "meine Mama2" und weist mich ständig darauf hin, dass sie so gern meine Tochter wäre.

Wir könnten sicher zusammen leben, aber wünschen würde ich es mir nicht. Da steckt soviel Aufwand drin ein Kind groß zu ziehen, dass schon so viele Eltern daran scheitern. Das Ganze als Stiefmutter ist noch schwerer zu leisten. Ich bin mir sicher, dass wenn ich alles für sie getan hab eh nur wieder einen Arschtritt zu bekommen. Das meine ich nicht persönlich, sondern liegt in der Natur der Dinge, dass Kinder meist ihren Weg gehen, wenn sie die Eltern nicht mehr brauchen.

Daher ist es mir so wichtig jetzt richtig zu reagieren. Besser mit der Mutter reden und vielleicht kümmert sie sich dann aus Eifersucht wieder besser um die Tochter, oder besser nichts sagen, denn evtl. freut es sie ja noch die Tochter los zu werden?
Lieber mit der Tochter reden und die Lage besprechen, oder die Äußerungen wortlos hinnehmen mit der Gefahr, je weniger Erfolg sie mit ihren Wünschen hat, desto sehnlicher wünscht sie sich zu uns zu ziehen..

Ratlos...
Bolz
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon siebenzwerge » 12. Juni 2013 13:41

Liebe Bolz,

hast du mit der Kleinen darüber geredet und ihr signalisiert das Du nicht möchtest, daß sie bei euch einzieht
und auch die Gründe dafür? Bei mir kommt es so an, daß du im Prinzip schon eine Entscheidung getroffen hast.
Jetzt geht es darum wie sag ich es dem Kind am Besten, oder?
Die Gründe die Du angibst sind für mich nachvollziehbar und es ist traurig, daß du ständig von Menschen enttäuscht wurdest.
Das ist natürlich nicht begünstigend für die jetzige Situation. Wenn man schon mit dieser Einstellung lebt (was ich wirkilch verstehe) will man sich so etwas nicht antun geschweige denn in Erwägung ziehen. Sowas wie eine Schutzhaltung?
Tja, das Mädchen ist, wie mir scheint sehr einsam so wie sie klammert. Ich finde das darf man auf keinen Fall außer Acht lassen. Die Mutter ist bestimmt vom gleichen Kalieber wie die Ex meines LG und da kann ich mir bildlich vorstellen, daß
ein Gespräch sinnlos ist. Dennoch, dem Kind zuliebe würde ich alles offen ausprechen, damit habt ihr euer Soll erfüllt. Es wäre natürlich am Besten bei einer Beratungstelle einen gemeinsamen Termin zu machen, das "dritte" dabei sind, wenn das möglich ist. Für die Kleine ist unheimlich wichtig, daß sie konkret weiß, daß es die Option bei euch zu wohnen nicht gibt, ihr aber immer für sie da seid und sie lieb habt.

Liebe Grüße
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 12. Juni 2013 14:49

Hallo,

ich würde es anders formulieren. Ich würde mir eine bestimmte Richtung in der ganzen Sache wünschen, käme es aber hart auf hart und es müsste eine Entscheidung getroffen werden, dann würde ich 100%hinter meinem Mann stehen. Dazu gehört auch die Tochter aufzunehmen wenn es erforderlich ist. Nur wenn nicht würde ich es auch nicht wünschen oder anbieten.

Ich such nicht nach " wie sag ichs dem Kinde", denn ich finde sie kann Wünsche äußern, aber entscheiden werden vorläufig die Erwachsenen, sonst muss sie sich für, aber auch gegen einen entscheiden und das ist sch...

Ich würde daher so gut es geht eine Deeskalation vorziehen und da weiß ich eben nicht was besser wäre, sich die Wünsche und Aussagen der Tochter weiter anhören und abwarten ob sie schlimmer oder besser werden, oder die Situation ansprechen und dazu gehört halt auch die Mutter mit einzubeziehen auf die Gefahr hin, dass dies die momentane Situation in irgendeine Sichtung anschiebt.

Da wir auch nur aus Erzählungen der Tochter wissen was bei der Mutter ( angeblich ) passiert können wir sehr schlecht einschätzen, ob die Mutter wirklich so schlimm ist wie die Tochter erzählt, oder ob es ihr bei uns im Mom einfach nur gut gefällt und die Behauptungen aus der Luft gegriffen sind. Daher wissen wir auch nicht ob der Wunsch zum umzug ernst und soweit es einer 11jährigen möglich ist überlegt ist, oder nur eine vorübergehende Laune.

Wer jahrelangen Terror einer verlassenen Exfrau schon mal erlebt hat, der weiß wie sehr man sich eine neue Baustelle überlegt...

Immer noch ratlos :kopftanz:
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Ansa » 12. Juni 2013 15:28

Hmh,

sagen wir mal so, ohne die Mama einzubeziehen wird es nicht gehen, stellen Dir das mal real life vor, ihr müsst ja einen Plan machen, Schulwechsel, Umzug sonstwas.... sie kann ja nicht aus dem Wochenende heraus sagen "wsa ich Dir noch sagen wollte, ich komm nicht mehr heim!"

Von daher würde ich sie da mal fragen, wie stellt sie sich das konkret vor? Wie soll das laufen? Wie, denkt sie sich, wird die Mutter mit ihr umgehen, wenn sie davon weiß und wie stellt sie sich vor, diese Zeit zu überstehen?

Ich bin kein Freund von "die Kinder können alles entscheiden", das weißt Du, dies ist eine Entscheidung, die Eltern treffen, man kann sich durchaus damit zurück ziehen, "Wir haben die Entscheidung getroffen, die gilt bis Du 14 bist!" Aus - Fertig - und dann kann man immer noch sehen, wie sie darauf reagiert?

Wie lang geht es denn in etwa, das sie zu Euch möchte?

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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 13. Juni 2013 07:44

Guten Morgen,

die täglichen Anrufe und das von ihr berichtete ständige weinen weil sie zu uns will dauern seit ungefähr Februar 2013. Ich hab da so ein ganz böses Gefühl, wir haben Oktober 2012 die letzte Rate des Unterhaltsvergleichs gezahlt und seit ungefähr Jahreswende scheint die Mutter wieder mehr arbeiten zu gehen als 3 halbe Tage die Woche. Würde also passen, dass sie jetzt mehr Stress hat und wirklich genervt von der Arbeit kommt, das war sie 11 Jahre nicht mehr gewohnt.

Momentan geht unsere Haltung auch in Richtung zu der Tochter zu sagen, dass das viele Schwierigkeiten mit sich bringt und Ihre Mutter einem Umzug nicht zustimmen würde. Das hat sie auch hingenommen, allerdings mit der Bemerkung dass sie ihre Mutter nicht vermissen würde wenn sie sie nur alle 2 Wochen sehen würde. Trotzdem glaube ich nicht, dass sie das überblicken kann.

Mal sehen was nächste Woche passiert, da feiert sie Ihren Geburtstag bei uns, das passt der Mutter gar nicht und sie hat es sie auch schon spüren lassen, indem sie den Geburts-Tag nahezu ignoriert hat. Hat ihr zwei Kleidungsstücke geschenkt die sie sowieso neu brauchte und sonst nichts, kein Geburtstagsessen, keinen Kuchen, nichts. Für die Schule gabs ein paar Schokoriegel, obwohl es überlich ist, dass sie Kinder den anderen Kuchen mitbringen. War wohl die Strafe dafür, dass die Tochter den Wunsch durchgesetzt hat bei uns zu feiern. Daher glaube ich, dass wenn die Mutter mitbekommen würde, dass sie äußert zu uns zu wollen, würde sie sie richtig mit Missachtung strafen. Glaube kaum, das die Kleine das aushalten würde.

Lg
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Ansa » 13. Juni 2013 08:57

Guten Morgen,

das kennen wir ja von uns auch, wenn alles schwierig ist, das wir wenig Sehnsucht nach unserem Gegenüber haben und ja natürlich, das kann sie mit 11 noch nicht ganz überblicken.

Aber Februar diesen Jahres bis jetzt ist eine ganz schön lange Zeit.... das klingt nicht nach einer Laune. Es kann natürlich sein, das Mama gestresst ist und mehr arbeitet, aber hab ich das falsch in Erinnerung, das Töchterchen eigentlich eher verwöhnt war? So etwas hört doch nicht ganz auf..... von jetzt auf gleich?

Nein, solch elterliche Missachtung ist ja auch eine Form seelischer Gewalt und hinterlässt schlimmere Folgen als meine eine hinter die Ohren zu bekommen - das wird oft unterschätzt, nach der Ohrfeige ist gewöhnlich alles wieder gut - aber solche Missachtung, Schweigen und ignorieren macht ja über Tage etwas kaputt (und bitte, das soll jetzt kein Plädoyer für eine Ohrfeige sein, gell....). Das ist für kein Kind, so zu leben.

So wirklich kann ich Euch nicht raten, das Schlimmste wäre wohl, das sie (als Mama) völlig abdreht und der Tochter das Leben zur Hölle macht, denn es kann ja auch sein, das sie sie nicht hergeben will und wieder vor Gericht geht - und dann wird es richtig schlimm für alle Beteiligten. Und was, wenn das Gericht nicht zustimmt? Aufenthaltsbestimmungsrecht - weißt Du, wer das momentan inne hat?

Liebe Grüße
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 13. Juni 2013 12:09

Hi Ansa,

ja Du hast bestimmt recht, für eine Laune geht es schon zu lange.

Und Du hast es richtig in Erinnerung, sie wurde sehr verwöhnt und das macht mich ja so misstrauisch. Nach meinem Gefühl handeln wir uns den 3. Weltkrieg ein, wenn die Mutter mitbekommt dass sie zu uns möchte. Auf der anderen Seite passieren dann so Dinge wie Kind schreibt eine Klassenarbeit, fragt die Mutter ob sie mit ihr lernt und Mutter sagt sie hat keine Zeit, sie muss putzen. Kind schreibt eine 5 im Vokabeltest. Letzte Woche hatte Kind Geburtstag, Mutter sagt sie hat keine Zeit einen Kuchen zu backen ( ist üblich, dass sie einen mit in die Schule nehmen ), am Abend vorher hatte Kind aber in der Küche gekleckert und darauf hin war Zeit die gesamte erste Etage zu putzen. Kind möchte zu einer Freundin in die Nachbarstadt wo sie noch nie war. Früher: Kind würde gefahren oder nicht hingehen. Heute wird gesagt "such Dir die Verbindung im Internet raus", promt verfährt sie sich und ruft uns weinend an. Das sind alles so Kleinigkeiten die mich stutzig machen, ob da nicht doch was dran ist, dass sie wirklich so genervt von der Tochter ist, wie die Tochter das empfindet. Das würde wiederum dafür sprechen, dass die Kleine sich das nicht einbildet und der Wunsch zu uns zu ziehen größer werden könnte.

Ein Gerichtsverfahren werden wir um jeden Preis vermeiden, das halten meine Nerven nicht aus und ein AB wurde nie geregelt, also bei beiden Elternteilen.

Eigntlich bleibt mir nichts anderes als abzuwarten wie sich das Ganze entwickelt. Trotzdem tut es immer gut sich mit Euch auszutauschen. Manchmal bekommt man da einfach andere Blickwinkel als einem selbst einfallen. Ich halt Euch auf dem Laufenden...

Lg
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Muckelmaus » 13. Juni 2013 12:50

Hallo alle miteinander!

Mensch Bolz - ich muss sagen .. Hochachtung.
Ich hätte mich wahrscheinlich nicht getraut, offen auszusprechen, dass ich nicht möchte, dass das Kind meines Mannes zu uns zieht.

So wie du es beschreibst, muss ich Ansa beipflichten. Für "nur ne Phase" hält der Wunsch schon ziemlich lange an und die vielen kleinen und großen Dinge, die du bemerkst, tun sicher ihr übriges dazu.

Es gab eine Zeit, da habe ich mir immer mal wieder in Gedanken ausgemalt, was passieren würde, wenn die Tochter meines Mannes den Wunsch hätte, zu uns zu kommen. Mal abgesehen von einer größeren Wohnung usw. hatte ich immer irgendwie Magengrummeln bei dem Gedanken und das, obwohl ich selbst Mama bin. Ehrlich gesagt, kann ich noch nicht mal genau sagen, warum das so war. Ich kann das an nichts fest machen.
Vielleicht war es der ständige Kampf mit ihrer Mama, den wir hier auch hatten. Vielleicht war es aber auch das Verhalten des Töchterchens wenn sie bei uns war. Wahrscheinlich war es eine Mischung von allem.
Von daher kann ich deine Bedenken ein Stück weit nachempfinden.

Fühl dich lieb bedacht von mir
Muckel

Ein Kind betritt deine Wohnung und macht in den folgenden zwanzig Jahren so viel Lärm, dass du es kaum aushalten kannst. Dann geht das Kind weg und lässt das Haus stumm zurück, dass Du denkst, du wirst verrückt.
v. John Andrew Holmes, amerik. Publizist
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Re: Tochter will zu uns ziehen

Beitragvon Bolz » 14. Juni 2013 13:44

Hi Muckelmaus und die anderen,

also bei mir kann ich das eigentlich ganz leicht in Worte fassen. So einen kleinen Menschenzu versorgen, betreuen und aufzuziehen benötigt eine riesige Menge an Geduld, Aufmerksamkeit, Hingabe und Verzicht.
Dazu sind Eltern wohl hormonell programmiert, andere Personen aber meist nicht. So kommt es, dass Mütter beim kleinsten Atemzug ihrer Sprösse vor Begeisterung fast umfallen, das Nachbarskind nervt aber mit der Sonate in D-Moll weil es nicht das eigene ist. So in etwa beschreibt das meine Situation.

Ich mag sie und ich sorge auch gern für sie, aber in dem Rahmen den ich leisten kann. Ich habe schon so viele Dinge für sie ertragen nur, damit mein Mann mit der Situation klar kommt, aber ich habe das Gefühl wenn es noch mehr wird, dann ersticke ich. Das was ich in den letzten Jahren an Fäusten in der Tasche gemacht habe um dem Kind die größtmögliche Schonung zu gönnen bei dem Mist den die Mutter verzapft, das kann jetzt schon niemand mehr gut machen. Muss auch keiner. Aber mehr braucht es auch nicht zu werden und das würde es, wenn ich mein Leben voll auf sie umstellen müsste.

Nach dem Austausch mit Euch gestern hier habe ich am Abend mit meinem Mann gesprochen, er sieht es wie ich, dass wir nicht mehr lange warten können, aber er weiß auch nicht, was wir am Besten tun sollen.
Die Kleine hat allein gestern insgesamt 4x bei ihm und mir angerufen um uns mit weinerlichster Stimme zu sagen, dass sie dauernd weinen muss, weil sie uns so sehr vermisst. Ich habe ihr dann gesagt, dass sie selbst mit der Mutter sprechen muss wenn sie am WE zusätzlich zu uns will, denn wenn wir "um sie fragen" lehnt die Mutter es 100% ab. Das hatten wir schon so oft, es macht ihr einfach Spaß meinen Mann betteln zu lassen um es dann abzulehnen. Ich habe ihr auch erklärt warum wir nicht für sie die Termine klar machen und ich hatte den Eindruck sie hat die Erklärung verstanden, dass die Mutter ihr den Gefallen tut wenn sie fragt, uns aber nicht. Keine Ahnung ob das so pädagogisch wertvoll war, jedenfalls wusste ich es nicht besser zu formulieren.

Über kurz oder lang werden wir eh nicht um ein Gespräch herumkommen, mal sehen was das WE bringt.

Liebe Grüße und viel Sonne
Bolz
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