Auf dem Weg zum Glück

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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Volker » 16. Januar 2008 17:12

Hallo Frank,

"Ich denke also bin ich!" dieser Satz von Descartes hat auch seine zwei Seiten. Ich habe erfahren dass es noch zwei andere Wahrheiten gibt: Ob ich denken kann oder nicht, mein Herz hat schon vorher geschlagen und gepupst habe ich auch und Wer denkt weiß, dass er lebt, aber "sein" bedeutet mehr als nur existieren ....

Lieber Frank, schön, dass du unsere Wörter "nehmen" kannst, und sie für dich einen Transportmehrwert haben... Was die Angst betrifft, da geb ich dir nach "begreifen" und "besiegen" ein neues Wort mit auf den Weg: transformieren.

LG
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Tamara22 » 16. Januar 2008 20:53

Lieber Frank,

auch von mir noch eine Idee zum Thema ICH und MEIN LEBEN.

Wenn ihr Lust habt du und deine Frau,dann nehmt euch mal Zeit und schreibt spontan eure Gedanken (jeder für sich) auf zu folgendem Satz: "Wenn ich ein Boot wäre, was wäre ich für ein Boot?".

Mit dem Blick auf das was dieses Boot ausmacht...

In einer ruhigen Minute und wenn euch danach ist euch ganz persönlich zu begegnen, dann könnt ihr es euch gegenseitig vorlesen. Es ist eine ganz besondere Erfahrung, finde ich.

LG Tami
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon FSapiatz » 16. Januar 2008 22:16

Hey Tami, hey Volker! =)

Also: ganz ehrlich, intellektuell betrachtet, seid Ihr mir offenkundig um Meilen voraus.

Aber das empfinde ich nicht als schlimm oder so...! :)

Mein Erkenntnisprozess geht halt andere Wege, als der Eure... .

Aber eines, lieber Volker, habe ich auch schon erkannt: Dasein ist nicht = Leben.

Und, liebe Tami: dieses "Spiel" mit den Schiffen - das spielen wir schon durch, seit einiger Zeit... Leider sind die Erkenntnisse dessen für mich vor der Erfahrung des Sterbens verblasst, ich muss da jetzt dran arbeiten...

Ich danke Euch, liebe Grüße sendet Euch

Frank
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Tamara22 » 17. Januar 2008 08:33

Lieber Frank,

mußt oder WILLST du daran arbeiten???

Tami
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon FSapiatz » 17. Januar 2008 09:27

Hey, Ihr Lieben! =)

Volker, als ich gestern Dein Zitat von Descartes las, hat sich irgendwas in meinem Hinterkopf bewegt, ich habe nur nicht so schnell zugreifen können, dass ich es festhalten konnte. Heute Nacht kam es wieder:
Es war das Sokrates zugeschriebene – wohl von Platon vorformulierte – Wort:“ ich weiß, dass ich nichts weiß“ .
Will erkennen, was die Welt... (und weiß doch gleichzeitig, dass mir dieses unmöglich ist...)

Tami, ich habe auf Grund der Schmerzen und der Trauer, die seit meiner Kindheit immer wieder auf mich einstürzten, einen Mechanismus entwickelt: ich habe mich immer angetrieben (fast buchstäblich mit der Peitsche), weiter zu machen, egal, wie dicke es kam. Daher lautet die Antwort: weil ich es nicht wirklich WILL, MUSS ich es tun! Warum ich es nicht wirklich will? Weil ich immer wieder Angst hatte und habe. Angst vor Selbsterkenntnis. Angst, die Bestie in mir zu entdecken, Angst vor meinen dunklen Seiten... . So will ich nicht sein und bin es vielleicht doch?!

Wisst Ihr, manchmal beneide ich die Kerle, die schon morgens um halb neun vorm Schnuffi-Markt stehen und ihr erstes Bier trinken. Da denke ich dann für mich so, wenn ich ihre Gespräche mitbekomme: tja, Franky, die haben keine Probleme... . Denen ist der Sinn des Lebens egal, bzw. ist er auf das Problem geschrumpft, wie sie ans nächste Bier kommen.... .
((Natürlich nicht WIRKLICH, aber ich denke, Ihr versteht, was ich meine))

Und somit starte ich wieder einmal nachdenklich in einen Tag, der mein restliches Leben verkürzt.

Liebe Grüße von

Frank

P.S. Ich habe das Bestreben, beim Schreiben hier möglichst wenige Schreibfehler zu machen, daher kontrolliere ich am Ende immer noch mal. Eben ist mir dabei etwas aufgefallen: ich habe in zwei Sätzen des Textes vergessen, das Wort >>ich<< einzufügen. ICH habe sozusagen vergessen, MICH zu erwähnen...
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon tarsshaft » 17. Januar 2008 10:45

Lieber Frank!

Du hast einen Satz geschrieben, der mir nicht gefällt. Nämlich: "Und somit starte ich wieder einmal nachdenklich in einen Tag, der mein restliches Leben verkürzt."

In diesem Satz steckt so viel Schwere, dass ich den Frank, den ich bisher kennengelernt habe, nicht mehr finde. Woher kommt diese gewaltige Ladung Pessimismus auf einmal? Kommt sie von deiner Erfahrung, die du im Thread "Schlimm" beschrieben hattest?

Was brauchst du, um dich wieder ein bisschen besser zu fühlen?

Jeder Tag, an dem wir gesund aufstehen, ist ein Geschenk. Und ein Geschenk sollte man nicht hinterfragen, sondern es dankbar annehmen und sich darüber freuen.

Ich denke an dich. Viele Grüße, tarsshaft
Das Heute leben, das Kommende erwarten, das Vergangene nutzen.
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Gerda » 17. Januar 2008 12:47

Lieber Frank,

ich finde es ein Zeichen guter Entwicklung, dass Du
FSapiatz hat geschrieben:Angst vor Selbsterkenntnis. Angst, die Bestie in mir zu entdecken, Angst vor meinen dunklen Seiten.
entdeckst. Die Trauer und die Schmerzen, die in dir stecken, weil du Opfer von Elternunfähigkeit geworden bist, ist vermutlich nur der Anfang von allem gewesen. Ich kann bei mir jedenfalls sagen, dass ich in meiner Entwicklung irgendwann auf die allergrößte Angst gestoßen bin, die ich in meinem Leben kannte, und das ist genau die, die du mit den zitierten worten beschreibst: die Angst vor meinen dunklen Seiten, vor dem, was noch so in mir steckt. Nur Mut, hinzuschauen! Es ist das Eine, erlittene Schmerzen zu betrauern. Das andere ist, zu sehen, wo bin ich selbst jemand, der Schmerzen zufügt oder das Potential hat, dies zu tun oder der das Potential aus lauter Angst davor gegen sich selbst richtet und sich damit -fast - zugrunde richtet. Egal ob mit Lungenembolie oder mit dem Alkohol morgens um halb neun.

Nein Frank, da gibt es nichts zu beneiden, wenn sich jemand morgens um halb neun die Leber kaputtsäuft. Und was macht dich so sicher, dass er keine anderen sorgen hat, als wie er das nächste Bier bekommt? Was steckt denn hinter der Sucht? Vielleicht auch so eine große Suche, wie in dir selbst und vielleicht genau dieselbe Angst?

LG
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Volker » 17. Januar 2008 18:18

Hallo Frank

ich merke mehr und mehr was du willst...

kopf ausschalten und einfach mal alles loslassen...

*vielleicht*

:?
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Tamara22 » 18. Januar 2008 09:13

Lieber Frank,

wir sind uns garnicht so unähnlich.
Ich habe auch einen sehr gut ausgeprägten Antriebsmechanismus, er funktioniert nur ein wenig anders...

Eine Idee, ich habe da grade eine übrig ;-)
Um aus dem "ich muß" ein "ich will" zu machen braucht es garnicht viel. In meinen Augen lediglich den Mut es darauf ankommen zu lassen. Schon allein jede Formulierung zu ändern im Kopf wird vieles in Bewegung setzen. Egal ob es in erster Linie tatsächlich so ist. Mal ein Beispiel, du kannst die Metapher mit dem Boot als Spiel sehen, so wie du es genannt hast oder du gibst dieser Kleinigkeit die "Macht" dir Antworten auf dein Leben zu geben, wenn du so willst den tieferen Sinn.
DU entscheidest!

Noch ein Beispiel: Dein Gehirn tilgt im übrigen das Wort "nicht", denn darunter kann es sich nichts bildlich vorstellen, mit dem Sprachgebrauch kann man das mal wirken lassen:" Weil ich wirklich will, muss ich es tun! Warum ich wirklich will? Weil ich immer wieder Angst habe...
Ist provokativ, aber spür mal nach was es ändert.
DU entschiedest!

Und wir sind nicht um Meilen voraus, sondern im Moment direkt neben dir, hinter dir, um dich...

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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Ansa » 18. Januar 2008 09:23

Guten Morgen,

ich möchte einmal kurz den Ansatz zwischen "ich muss" oder "ich will" aufgreifen, es gibt nämlich noch einen dritten und der lautet "ich darf". Mir persönlich gefällt "ich darf" am besten. Denn er lässt mir die freie Wahl dessen was ich tun will.

Meine Freundin sagte neulich "ach ja, Du musst ja jetzt immer zur FH um zu studieren" und ich sagte spontan "ne, muss ich nicht, ich darf......." und das empfinde ich tatsächlich so. Das sind die selben Mechanismen die ich bei meinen Kindern anwende, die da stehen und maulen "oh ich muss jetzt reiten gehen." "Nein", hören sie dann, "Du darfst jetzt reiten gehen" und etwas dürfen ist viiieeelll besser, als etwas müssen. Auf das was man darf kann man sich freuen, denn es ist etwas, das sich aus dem Alltag hervor hebt. Obgleich es im Grunde nur darum geht, das einer reiten gehen kann. Bei den Kindern ist noch deutlicher zu spüren das sie das "dürfen" positiv sehen, als bei den Erwachsenen.

Also nicht, ich muss mich um mich kümmern und auf mich achten..... das klingt wie eine lästige Pflicht, sondern "ich darf mir Zeit für mich nehmen und darauf schauen, das es mir gut geht" Immerhin bin "ICH" das kostbarste was ich überhaupt habe, denn ohne mein "ich" ist nichts mehr von mir da.

Aber das ist vielleicht eine Lebenseinstellung und -wahrnehmung?

Liebe Grüße
Niana
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon FSapiatz » 18. Januar 2008 10:23

Guten Morgen, Ihr Lieben! =)

Tami, was Du da sagst

>>Schon allein jede Formulierung zu ändern im Kopf wird vieles in Bewegung setzen<<

ist für mich die „offizielle“ Übersetzung von „das Glas ist nicht halbleer, sondern halbvoll...“ .

An anderer Stelle habe ich (damals auch Dir und Volker) geschrieben: was ist, wenn mein Glas aber kaputt ist?
Tami, ich bin innerlich völlig fertig, weil ich den Tod gesehen habe. Hätte ich ihn gesehen, während ich versucht hätte, das Leben meiner Frau oder meiner Kinder zu retten – es wäre ertragbar. Aber so sinnlos zu sterben, während einer täglichen Verrichtung – das bekomme ich nicht verarbeitet. Es hat in mir sozusagen einen sinnentleerten Raum geschaffen, und weil wahre Leere in mir nicht sein kann/darf, hat sich diese Leere mit Angst gefüllt... .
Aber es tut gut, Euch um mich zu wissen, denn: auch, wenn ich jetzt ziemlich am Boden bin, so rede ich doch darüber... . Und so bleibt alles in Fluss – und das ist dann wohl die „offizielle“ Übersetzung für „das Leben geht weiter“... :)

Niana, Du wärst nicht Du, wenn Du das nicht geschrieben hättest =) , soll heißen: ich habe in der Forenübersicht gesehen, dass Du auf genau dieses Thema geantwortet hast und spontan (natürlich scherzhaft) gedacht: o-oh, jetzt gibt´s Mecker, weil ich noch nicht einmal von `dürfen´ gesprochen habe.... =)
Ja, grundsätzlich gebe ich Dir Recht: `dürfen´ umfasst viel mehr Optionen, als `müssen´ oder `wollen´. Aber: das, was mir vor kurzem passiert ist, hat sozusagen alles, was mit Intellekt zu tun hat, ausgeschaltet und etwas zutiefst animalisches in mir geweckt, eine Urangst, nämlich die vorm Sterben... . Darum kann ich zwar Deine Worte erfassen, aber nicht ins Leben transportieren, hoffentlich: NOCH nicht!

Volker, manchmal ist es wirklich seltsam: Mit Deinem kurzen Kommentar hast Du dicke Brocken bei mir losgetreten... . Denn dessen war ich mir SO gar nicht bewusst... Ja, das ist wohl für mich im Moment der Traum von Glück: einfach mal alles loslassen und nur einen Tag angstfrei sein... .

Liebe Grüße an Euch alle und :

Danke

Frank
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Ansa » 18. Januar 2008 10:40

Lieber Frank und all,

so so, ich meckere also? Da werd ich einmal in mich gehen uns noch positivere Formulierungen suchen...... ,)

Das Leben ist an die persönliche Betrachtungsweise gebunden. Aber, das was wir für uns erlernt haben, das können wir auch wieder verlernen oder umlernen, jedenfalls finden da aktive Prozesse statt, die uns die Chance schenken, die Dinge anders sehen zu können. Das ist die Hoffnung.

Du schreibst z.B., das Du sinnlos hättest sterben können? Hmh, vielleicht klingt das jetzt garstig, Du bist es aber nicht! Du hast eine Chance vom Leben (Schicksal) geschenkt bekommen, Dich und das was Dich umgibt, von einer anderen Seite aus wahr zu nehmen oder zu erkennen. Es gab ja nicht das sinnlose Ende, sondern, wenn man so mag, einen neuen Anfang.... natürlich ist das mit Ängsten verbunden, denn niemand spürt so intensiv wie schnell etwas kommen kann, wenn er es nicht selbst erlebt hat.

Vor vielen Jahren habe ich einen schweren Unfall gehabt und mir dabei beide Beine gebrochen. Da habe ich zum ersten Mal intensiv darüber nachgedacht, wie selbstverständlich wir alles nehmen. Leben.....laufen können..... selbstständig sein..... und seitdem haben diese Dinge für mich einen anderen Stellenwert als sie es damals gehabt haben. Das Selbstverständliche wird in so einer Situation zur Auffälligkeit. Das verändert das Leben unwiderbringlich, glaube ich jedenfalls.

Nun kommt es darauf an was ich erlernt habe..... die Fehler sehen..... das wahr nehmen, was ich nicht mehr kann, daran leiden, dass das ein oder andere nicht mehr klappt oder sehen lernen, was kann ich alles noch, was habe ich gewonnen. Nicht klagen, was habe ich verloren sondern schätzen, was habe ich gewonnen? Und Du hast etwas gewonnen, und sei es auch nur eine intensivere Wahrnehmung des Lebens an sich. Der bewusstere Umgang im Alltag mit Dir und Deinen Lieben? Das Glück das in Dir ist, weiter leben zu dürfen.... und Chancen etwas gefunden zu haben, die sich vielleicht auch noch erschließen?

Auch die eigene Schwäche finden und erkennen und sie anzunehmen, das ist etwas positives. Keine Angst haben ist tollkühn.... die Angst wird sich, im Alltag verlieren. Denn mit jedem Tag schwindet das Erleben ein wenig.... Schau auf das, was Du alles hast und ich glaube das ist unendlich viel.

Liebe Grüße
Niana
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Volker » 18. Januar 2008 15:21

Hallo Frank,

du wirst es kaum glauben, aber dein Wunsch ist gar nicht so unmöglich.
Du darst loslassen. Du darfst mal den Kopf ausschalten ...
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon Tamara22 » 18. Januar 2008 19:33

Lieber Frank,

der Tod braucht also einen Sinn um ok zu sein?
Nur zwei Seiten, halb leer und halb voll, nein, das reicht nicht...Sollte das Glas kaputt sein, was könntest du dann tun?

Tami
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Re: Auf dem Weg zum Glück

Beitragvon FSapiatz » 19. Januar 2008 17:04

Hallo, Ihr Lieben! =)

Niana, ich nehme Deine Zeilen wahr, aber der Optimismus, der aus ihnen strahlt, ist mir NOCH fern, und in diesem noch steckt ja auch schon ein Stückchen Optimismus, stimmt´s?! :)

Volker, ich kann bzw. darf eben meinen Kopf nicht ausschalten - denn damit würde ich mich aus einer Verantwortung heraus stehlen, die ich nicht nur alleine trage: einmal die Verantwortung meiner Frau und Familie gegenüber, auf der anderen Seite mein Baubetrieb, den ich mit meinem Partner zusammen betreibe. Wenn ich den Kopf ausschalten würde, bräche zu Vieles zusammen, daher mache ich immer weiter...

Ja, Tami, für mich ist es tatsächlich so: müsste ich sterben in der Gewissheit, meine Familie oder einen meiner Freunde gerettet zu haben, dann glaube ich, würde mir das Sterben leichter sein, aber nicht beim Fahren auf der Stadtautobahn auf dem Weg zu einem doofen Besichtigungstermin einer Baustelle...

LG Frank
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