Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

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Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 13. März 2008 00:37

Hilfe.
Kennt ihr das? Irgendwie ist alles komisch. Man fühlt sich wie im Computerspiel... man sieht da den "Actionsraum" und weiß, dass man was tun müsste um ans Ziel zu kommen (z.B. den Tag erfolgreich und gut zu überstehen) und man weiß einfach nicht, was man tun muss.

Wie finde ich zu meinen persönlichen Cheats?

Habe dauernd Kopfschmerzen :dampf: (außer wenn ich draußen bin), mein Kreislauf macht manchmal nicht das was ich will und Ernährungstechnisch lauf ich ziemlich blöd (un-regelmäßig un-gesund un-natürlich...)... und ich trinke zu wenig.

Sorry wenn ich mich hier so ausheul, aber ich such Verständnis... von Menschen die nur von außen draufschauen... Und vielleicht Tipps. Manchmal hab ich das Gefühl, nicht "bei mir" (in mir?) zu sein (zu ruhen?)... als ob ich von oben oder der Seite drauf schau... Und dann?

Nachdenkliche Grüße, K.
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Gerda » 13. März 2008 09:10

Liebe Keml,

meine erste Assoziation bei dem, was ich lese, ist die Frage, ob du im Moment etwas Traumatisches durcharbeitest oder von Traumatischem aus deinem Leben berührt bist. Das mag vollkommen falsch sein, was ich assoziiere.

Dein Gefühl, nicht "in dir" zu sein, heißt ja, dass du "außer dir" bist. Gibt es einen Grund, außer dir zu sein?

Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme sind natürlich eine direkte Folge von Mangel/Schlechternährung und zu wenig Flüssigkeit. Warum sorgst du so schlecht für dich? Warum gibt es nicht so ein selbst-liebe-volles "ich kümmer mich jetzt mal nur um mich, ganz gut"? Wie fühlst du zu dir?

Viele Fragen, du mußt sie hier nicht beantworten, sondern kannst sie nehmen als Inspiration für eigene Gedanken und Gefühle.

LG
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 13. März 2008 20:35

Hallo Gerda,

danke für deine Antwort! Ganz ehrlich, die Frage mit dem traumatischen stell ich mir auch. Habe vor kurzem (seit ich Mitlgied bin) wieder angefangen, mich mit der Scheidung (vor 18Jahren, ich habe nichts bewusst mitgekriegt, bin aber ein "beispielhaftes" Scheidungskind, nicht von mir überzeugt, Angst was falsch zu machen, fehlendes Selbstbewusstsein und fehlendes Selbstwertgefühl- ich kann mich nur über andere als wertvoll einschätzen) auseinander zu setzen. Aber ich dachte eigentlich nicht, dass es so was macht. Ich glaube es auch nicht.

Gibt es einen Grund, außer mir zu sein? Ich werde mal in Ruhe drüber nachdenken... ich weiß nicht, ob du es kennst, aber da gibt es ein Lied von "Wir sind Helden", das heißt "Außer dir"... hör es dir mal auf Youtube an...

Mache grad ein ziemlich anstrengendes Praktikum und muss viel arbeiten. Weil ich im Labor steh (da darf nicht gegessen werden und auch nicht getrunken) geht das mit dem Trinken schlecht... naja, und dazu trinke ich grunsätzlich zu wenig (1- 1 1/2 Liter am Tag, letzthins ist mir um 17:00 Uhr aufgegangen, dass ich bis dahin an dem Tag noch gar nichts getrunken hab- okay, aber ich hab n Teller Suppe gegessen). Was fehlt da? Ich habe keine Durst und trinke eben wenn ich dran denke- hat man nicht normalerweise Durst, wenn man bis um fünf mittags nichts getrunken hat???
Naja und manchmal hab ich keine Zeit für die Mittagspause (= nehme sie mir nicht). Und dazu koche ich mir so gut wie nie was vor, deswegen gibt es wenn dann "Fertigscheiß" (ich achte drauf, dass ohne Glutamat...) oder Brot und ich ess dann Abends... was nicht das tollste ist.

Wie kann man sich da Disziplin und Regelämßigkeit angewöhnen? Tipps? Und ja, warum?

Danke für die schnelle Antwort. Noch nachdenklichere Grüße.
K.
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 15. März 2008 10:05

Heute scheint die Sonne... hier. Ich habe mir gerade eine anderthalb-Literflasche Wasser genommen, das Datum von heute Draufgeschrieben und will die leer kriegen (zusätzlich zum Tee beim Frühstück und Tee heut Abend... ja. Ich bin ein bisschen Tee-fanatisch).
Ich fange an und hoffe, dass die Disziplinzeit lang hält... oooh, ich muss aber so viel machen, dieses Wochenende.
Da kann man ja nur Kopfschmerzen kriegen. Und der Fan vom "von Aspirin ernähren" bin ich auch nicht...

Trotzdem, habt einen guten Start ins Wochenende.
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Gerda » 15. März 2008 11:56

Hallo Keml,

ich war früher auch eine Minimaltrinkerin. Dann habe ich irgendwann einfach angefangen, als erstes nur zu trinken morgens und mir vorzunehmen, täglich zwei Liter zu trinken und mir auch dafür Zeit zu nehmen. Ich habe mir eine Thermoskanne angeschafft und trage sie immer mit mir rum. Ich trinke jeder Stunde etwas. Darauf achte ich. Wenn ich merke, ich habe es vergessen, bekommt das die höchste Priorität. Ich habe das so gemacht, weil ich so oft Kopfschmerzen hatte, die meist mit zu wenig Flüssigkeit zu tun hatten. Das ist jetzt richtig Programm bei mir geworden, aufs Trinken zu achten und auch nur das zu trinken, was mir schmeckt und wozu ich Lust habe. Ich bin z. B. keine Wassertrinkerin. Das mag ich nur selten. Ich trinke meist Tee, Roibusch Vanille und Grüntee Vanille, beides mit MIlch und leicht gesüßt. Und Sprudel mit Holunderblütensirup. Dann macht Trinken Spass, und dann fällt es mir auch nicht so schwer. Aber wie gesagt, ich mache das als Programm. Und nachdem es anfangs noch schwer "runter" ging, kann ich jetzt oft nicht anders. Ich glaube, mir wurde als Kind das Trinken abgewöhnt. Ich wollte immer etwas zum Essen trinken, und das war nicht erlaubt. Also ein Training, keine Durstgefühle wahrzunehmen.

Das mit dem Kochen ist für mich eine Frage der SElbstliebe, und da bin ich noch nicht so diszipliniert, entdecke aber immer schneller, wenn ich mal davon abweiche und weiß, dass nichts im Leben so wichtig ist, wie die Liebe und die können nur Menschen, die sich selbst lieben. Aber ich weiß, dass ich mir JEDEN ABEND koche, egal, was ist, das ist sozusagen mein Versprechen an mich selbst. Ich koche mir täglich und meist mit mehreren Gängen: Salat, Gemüse, Beilage, Fleisch oder Ei oder Käse, Nachtisch. Und zum Nachtisch kredenze ich mir auch schon mal so tolle Sachen wie flambierte Crèpe Suzette. Ich mache das sehr gerne. Liebe geht durch den Magen, auch die Selbstliebe.

Scheidung ist häufig ein Trauma, und wenn du dich mit der scheidung deiner Eltern seit Kurzem beschäftigst, könnte das wohl der Grund sein für dein schlechtes Befinden.

LG
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Sternenfischer » 15. März 2008 17:07

Liebe Keml,

ich möchte dir gerne etwas schenken :umarmen:

lebens-gepäck

so werde ich
ihn auspacken nun -
den rucksack
mit all dem
schweren ballast
den erinnerungen
den alten zeiten
und dem
was hätte sein können

ich werde ihn
auspacken
völlig entrümpeln

und
neues einpacken -
das was IST


(c) PS



Lieben Gruß in dein Wochenende von der Sternenfischerin :winken:
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 16. März 2008 14:03

Liebe Sternenfischerin :umarmen: .
Danke für diese Zeilen. Wie recht sie doch haben und wie sehr sie doch auf mich zutreffen... Ich fliege ende April gaaaanz weit weg. All meine Hoffnung liegt auf dieser Zeit, zum Teil ALLEIN (ich mag allein-sein nicht. Bin nicht gut darin. Manchmal brauch ich es. Aber allein in einem fremden Land???) in einem gänzlich neuen Land, ursprünglich und mit mir.

Mit mir. Vielleicht wieder in mir.
Alle meine Hoffnung liegt darauf.

Phantastisch, übrigens, wie die Worte dich finden. Schreibe selbst (oder würde gerne. Oder tue so als ob). Aber im Moment gehen die Worte und ich uns noch entgegen. Kennst du das trotzdem auch?


PS: Die Flasche war gestern Abend leer :) Zusammen mit meinen 2 Tassen Tee ergibt das tatsächlich 2 Liter *freu*. Heut wird weitergetrunken... achja, und ich musste gestern echt alle halbe Stunde / Stunde auf's Klo *lach*
Zuletzt geändert von Yvaine am 16. März 2008 14:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 16. März 2008 14:07

Liebe Gerda,

ja, selbstLiebe ist ein großes Wort. Das mit dem Kochen nehme ich mir auch vor und seit 2 Wochen klappt es immer besser. Es wird gesünder, leckerer und einfach besser.
Muss nur aufpassen, weil Essen bei mir keine Kultur ist... Also wenn ich alleine essen muss ist es eine Qual, da wird geschlungen wie's nur geht. Beim Arbeiten / in der Uni ist meist zu wenig Zeit.

Da muss man sich zu Hause schon mal drauf konzetrieren, jeden Bissen einzeln wahrzunehmen. Zu schmecken. Wirklich mal zu schmecken.

Komme ja aus dem Nat.Wiss.Bereich und acht mittlerweile darauf, nicht mehr / mit kaum Geschmacksverstärker zu kochen... meine Geschmacksnerven sollen den Geschmack des Essen natürlich wahrnehmen, nicht "überboostet" durch (Mono-) Natriumglutamat... auch wenn es eine modifizierte Aminosäure ist.
Das ist doch schon ein bisschen SelbstLiebe, oder?

Habt einen schönen Sonntag. Danke, dass ihr hier lest und schreibt. Fühle mich damit nicht mehr allein.
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Sternenfischer » 16. März 2008 19:35

Liebe Keml,

wenn deine worte und du...wenn ihr euch entgegenkommt, dann ist das ein guter Weg. Alles ist ein guter Weg, wenn es hilft, bei sich zu sein. Egal, ob die Worte dich finden, ob du die Worte suchst oder eben wenn ihr versucht, euch in der Mitte zu treffen. Natürlich kenne ich auch Zeiten, wo ich "leer" bin. Wo ich nichts schreiben kann. Wo ich kein Gefühl ausdrücken kann. Doch auch dem lasse ich Raum. Denn alles hat seine Berechtigung. Auch die Leere.

Weißt du eigentlich, was das Wort "allein" alles beinhaltet? ALL-EIN...ALLes EINs. Allein-sein ist ein Zustand, in dem man (für sich selbst) viel erreichen kann. Und ich drücke dir die Daumen auf deiner Reise, dass du in dir "gefüllt" zurückkommen kannst. Da muss nichts übermässig gravierendes passieren.

Doch wenn du wieder zuhause bist und sagen kannst: Ich fühle MICH. Ich bin in mir. Bei mir....dann hat sich deine Reise mehr als gelohnt. Und gerade auch da mal auf sich selbst gestellt zu sein, verleiht einem Menschen Flügel (gut fürs Selbstbewußtsein).

So flieg, Kemilein :bussi:
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 27. März 2008 17:46

Nur ein kurzes "Lebenszeichen":

Wenn man sich nicht die Zeit nimmt, um anzuhalten und tief Luft zu holen, dann wird einem die Zeit manchmal auf's Auge gedrückt.

Nach einem Autounfall lieg ich jetzt mit Halskrause daheim... am Anfang sah alles noch gut aus, keine Beschwerden, mittlerweile war ich 8 Stunden beim Orthopäden und Neurologen -> schweres Schleudertrauma...
Naja, melde mich wieder. LG
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Sternenfischer » 28. März 2008 18:43

Wünsche dir von Herzen gute Besserung...

nicht "schnell", sondern seelen-heilend :umarmen:
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 4. April 2008 07:08

Hoch, Tief, Hoch, Tief. Mittel. Kämpfen, gegen das Tief. Schwimmen auf dem Hoch. Manchmal einfach lethargisch daliegen, keine Lust zu kämpfen, von dem Tief in die reißende Schlucht geworfen werden, ein bisschen Stromabwärts strudeln, mit genug Kraft (oder auch mal fremder Hilfe) ans Ufer rudern / katapultieren / kriechen... Auf und Ab. Aber das ist okay, oft keine Lust zu kämpfen, also einfach nur liegen und schauen. Oder nichtmal schauen...

Grüße von einer arg schlafgestörten Keml, die aber trotzdem mal behauptet, dass sie auf dem Weg der Besserung ist... da MUSS sich doch jetzt was tun!?
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Susi sonnenschein » 8. April 2008 19:47

Hallo Keml.
Ich wünsche Dir gute Besserung und viel Geduld.
Kenne ich das Gefühl der Leere nur zu gut.
Aber ich spüre seit längerem viel öfter die Sonne, genieße sie bewußt und lasse mich vom Regen nicht mehr so schwächen, wie zu Anfang meiner Aufarbeitung.

Deiner Erkenntnis:

>Wenn man sich nicht die Zeit nimmt, um anzuhalten und tief Luft zu holen, dann wird einem die Zeit manchmal auf's Auge gedrückt.<

stimme ich voll und ganz zu, da ich desöfteren diese Erfahrung machen musste.
Jetzt lerne ich, mir bewußt Auszeiten zu gönnen und wachse.

Sieh es nicht als Lethargie, sondern erinnere Dich an Deine Erkenntnis.
Also gönne Dir Ruhe, um genesen zu können und wieder Kraft zu tanken.

Liebe Grüße

Susi Sonnenschein
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Volker » 9. April 2008 22:15

Liebe keml,

habs gar jetzt erst mitbekommen, was Dir widerfahren ist. Dir alles Gute und stress dich nicht, wenns anders läuft als geplant.... das ist das was Wissenschaftler als "Leben" bezeichnen.
Ach Quatsch ... Wissenschaft ist der VErsuch die Lebendigkeit auszuschalten, zu "diskriminieren"... Im Grundgesetz ist verankert, das die Diskriminierung von Menschen eine Straftat darstellt. Wollen wir die Wissenschaft(en) verklagen?

Im Ernst: Du hast das Beste verdient!!!!

ander gesagt:

Das beste ist für dich gerade gut genug!!!
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Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag. (W. v. Humboldt)
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Re: Leere-Fülle-Leer-Regen-Sonne

Beitragvon Yvaine » 18. April 2008 00:07

Hallo ihr Lieben,

ach ist das alles chaotisch. Leben ist etwas seltsames... ebenso Familie, aber wem erzähl ich das denn in einem Scheidungskinderforum?

Susi, Volker, Sternenfischerin und Gerda, danke für eure Worte. Ich fühle mich hier gerade ein bisschen aufgehoben. :umarmen:
Das Trauma traumatisiert noch ein bisschen, im physischen Sinne über die Wirbelsäule und das Genick. Ich dacht ja nicht, dass das so lang geht und bin dann wohl auch zu ungeduldig... im psychischen Sinne über Probleme beim Autofahren (Angst vor Kurven, also nicht grundsätzlich und generell, aber ein bisschen) und komische Gedanken- deswegen war ich auch länger nicht da. Aber jetzt liege ich hier vor meinem PC.

@ Volker: Nachträglich alles Gute zum Geburtstag! Sorry, etwas verspätet. Werd auch gleich noch einen Gruß in den betreffenden Thread schreiben.
Danke für deine Worte. Es tut so gut. Wissenschaft verklagen? Klingt gut, schon allein manche Forscher (au, die kann man so toll über einen Kamm scheren...), die ihre Proteine "Spätzle" und "Windbeutel" nennen... und das müssen dann arme Studenten auswendig lernen... und Frau Prof.Dr.Soundso kriegt den Nobelpreis... jaja. Hab ich schon erwähnt, dass ich wohl in etwas mehr als einem Jahr selbst die offizielle Bezeichnung "Wissenschaftler" trage? *lach* Aber versprochen: ich will nichts und niemanden diskriminieren... ganz im Gegenteil. Mein großer Traum ist es, zu helfen. Gutes zu tun.

@ Susi: Wie tanke ich bewusst Kraft? Das fehlt mir. Manchmal ist mein Akku so arg entladen und ich begreife nicht, was ich tun muss. Kann. Ich meine, so viele Leute haben Stress und eine leeren Akku und sind nicht wehleidig. Und tanken Energie. Bin ich nur wehleidig oder zu doof zum tanken (so als Frau... haha, ich schere heute ja alles über einen Kamm... so bin ich gar nicht. Bin eigentlich ne kleine Emanze)?

@ Sternenfischerin: Seelenheilend... was für ein großes Wort. Es klingt so schön. Was genau heißt es denn für dich? (Ich mag dein Spiel mit den Wörtern so gern)
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