Auf sich aufpassen?

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Auf sich aufpassen?

Beitragvon Traum-Tänzerin » 4. Februar 2009 23:56

Guten Abend,

wie schafft man es auf sich selber aufzupassen,ohne dabei egotisch und eigenbröderlich zu werden? Wenn man dabei Geld&Co. ausklammert-wenn man sich einzig auf seelische und körperliche Gesundheit ebschränkt?
An dem Tag, an dem
die Last auf deinen Schultern
unerträglich wird
und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
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Re: Auf sich aufpassen?

Beitragvon Gerda » 5. Februar 2009 00:34

HI TT,

ich verstehe deine Frage nicht. Magst du etwas über den Hintergrund der Fragestellung schreiben?

LG
Gerda
"Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte, und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.“

Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst.
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Re: Auf sich aufpassen?

Beitragvon tarsshaft » 5. Februar 2009 14:52

Hallo liebe TT,

auf sich selbst aufpassen heißt für mich, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und nach außen konsequent zu vertreten. Die eigenen Grenzen wahrnehmen heißt für mich, konsequent authentisch zu sein, damit man diese Grenzen auch spüren kann. Wenn man gegen sich selbst lebt, dann reißt der Kontakt zum eigenen Innern ab. Dann kann man auch nicht mehr authentisch sein. Dann weiß man nicht (mehr), was man will. Und andere wissen es erst recht nicht (mehr).

Alles steht und fällt mit der eigenen Authentizität. Wenn ich authentisch bin, können andere mich wahrnehmen und mich mit meinen Wünschen, Vorstellungen und Werten einschätzen. Sie können sich sozusagen auf mich „vorbereiten“.

Wenn zwei sich konsequent authentisch verhalten, dann kommt ein wunderbarer Fluss in Gang, ein ständiges Geben und Nehmen, das sich leicht und richtig anfühlt.

Das klingt alles nicht nach „egoistisch“ oder „eigenbrötlerisch“, finde ich. Es klingt vielmehr nach „auf sich und damit auch auf andere achten“.

Was meinst du. TT?

Liebe Grüße, tarsshaft
Das Heute leben, das Kommende erwarten, das Vergangene nutzen.
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Re: Auf sich aufpassen?

Beitragvon Kirila » 5. Februar 2009 19:55

Man muss auch ab und zu mal "nein" sagen können (kann ich selber nicht sehr gut), man soll zwar für andere da sein, aber sich nicht jedes Problem aufhalsen. Du musst nicht jeden tag mit dem besten Freund oder der besten Freundin telefonieren, du darfst auch mal alleine sein. Als meine MUtter ausgezogen ist wollte ich es allen Recht machen, für meine MUtter da sein, für meinen vater, für die Uni und meinen Freund. Und dann waren da noch Freunde und Familie. Irgenwann reicht es. Wenn jemand was dir will, dann musst du halt den Zeitpunkt bestimmen. Du musst unbedingt auch mal eine Bitte ablehnen und im Gegenzug andere um etwas bitten. Wenn dich jemand deshalb einenEgoisten nennt, ist es von ihm oder ihr egoistisch, Dinge von dir zu verlangen, die du nicht willst. Wenn Freunde kein verständnis dafür haben, dass du nicht rund um die Uhr die Müllhalde oder den Dienstboten für andere spielen willst, dann sind sie es nicht wert deine Freunde zu sein. Niemals solltest du dich ausnutzen lassen!

Das ist nicht leicht, ich habe ja das selbe Problem, aber wenn man langsam daran arbeitet, mit dem Widerstand rechnet und sich darauf vorbereitet, dann wird es mit der Zeit gehen.
Kirila
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