Weibliche und männliche Anteile in sich verbinden

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Re: Weibliche und männliche Anteile in sich verbinden

Beitragvon Tamara22 » 2. März 2009 21:09

Lieber Volker,

nun kann ich dich etwas besser verstehen. Ich denke wir meinten es ähnlich, nur dass du es anschaulicher erklärt hast. Ich kann mir vorstellen, dass es einfacher wird sich "falsch" zu orientieren je weniger ich mit mir eins bin. Je mehr ich von meinem Fühlen abgespalten bin, ja. Ich denke dennoch dass auch noch anderes eine Rolle spielen muß, denn die einen "suchen" sich solche Gruppen oder werden gefunden, andere vegetieren vor sich hin oder "nehmen" sich eine Krankheit um zu flüchten oder gehen ganz. Ich glaube das was sich im Inneren abspielt ist so komplex, dass es für manches Fühlen scheinbar keine Raum gibt und es dann anderweitig fehlgeleitet wird.

Und da hast du die Schwingungen und die Liebe ins Spiel gebracht. Was machen nun die Menschen, die keine erfahren haben oder nur eine falsch verstandene Art von Liebe???

Manchmal denke ich alles arbeiten an sich selbst reicht auch mal nicht aus...Liebe will erfahren werden mit allem, damit sie im Inneren groß wird und gefühlt wird. Dass sie in jedem da ist, das glaube ich schon. Aber nicht alle schaffen es allein sie zu finden. Und da komme ich gedanklich an den Punkt, dass "die Gesellschaft" (in nehme es mal als Gesamtheit) sich nicht in der Lage sieht jedem diese Liebe zuzugestehen. Menschen die falsch gehandelt haben werden bestraft ok, und sie werden gesellschaftlich geächtet und ausgegrenzt. Wie kann das also aussehen, diese Liebe für alle oder nennen wir es Achtung vor der Liebe in jedem...? Gibt es die überhaupt?

nachdenklich
Tami
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Re: Weibliche und männliche Anteile in sich verbinden

Beitragvon Gerda » 2. März 2009 21:38

Liebe......

Ist Liebe denn nicht auch eine Schwingung?

Liebe ist unser Urzustand. Werden wir geboren, SIND wir reine Liebe, nichts als das. Und wenn wir tief in uns hineinhorchen und ganz im Hier und Jetzt sind, ist da nichts als Liebe. Liebe und Freude.

Ich habe das so sehr oft gelesen. Ich habe das immer als Hypothese behandelt - mich gefragt, ob das stimmen könnte und auch in mich hineingehorcht, tiefer und präsenter und habe es immer für möglich gehalten. Und in den letzten Jahren erlebe ich es immer öfter, dass es das ist, das in mir ist, wenn ich wirklich auf dem Boden meines Seins ankomme - atmen, Herzschlag, die Sinne beieinander.

Als jüngere Frau habe ich Liebe durch Familie erlebt, im Leben mit Mann und Kindern, und es hat mir große Kraft gegeben. Heute ist das anders. Da geht es ganz viel darum, die Liebe aus mir zu schöpfen und mich in diese Schwingung und Haltung zu begeben. Einssein mit mir selbst in mir selbst zu finden.

Wut ist eine Kraftenergie und ja, ich kenne das sehr gut, Menschen, die passiv aggressiv sind lösen in mir besonders heftige Wut aus. Heftige Resonanz.

LG
Gerda
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Re: Weibliche und männliche Anteile in sich verbinden

Beitragvon Volker » 3. März 2009 22:42

Hallo Tami,

na klar, neben der Orientierung "nach Außen" gibt es auch die Richtung "nach innen", die Kräfte zerstörerisch wirken zu lassen.
Es ist gut, dass du das bemerkst. Ist vielleicht eine "Erziehungsfrage" welcher Weg gewählt wird ...

Aber auch alles kann der Heilung dienen ...

Tamara22 hat geschrieben:Und da hast du die Schwingungen und die Liebe ins Spiel gebracht. Was machen nun die Menschen, die keine erfahren haben oder nur eine falsch verstandene Art von Liebe???


und die Frage ist, was macht man mit Menschen, die keine Erfahren haben??:

Was sagt "die Liebe"dazu? Erlauben weiterzumachen? Alles gestatten? oder "Begrenzen", "Beschützen" einen Rahmen zu ausagieren, eine Plattform nicht zur Verfügung stellen?



Du kennst die Antworten, da bin ich mir sicher!


@ Gerda: Ja, ich glaube Liebe ist auch eine Schwingung, aber eine ganz Besondere, denn sie kann transformieren

...
Gerda hat geschrieben:Einssein mit mir selbst in mir selbst zu finden.
In diesem Zustand erst können wir unsere Verbindung mit anderen erleben, schätzen und feiern.
Volker

Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu leihen vermag. (W. v. Humboldt)
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