Ich bin verwirrt

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Ich bin verwirrt

Beitragvon Muckelmaus » 4. März 2009 00:33

Hallo alle miteinander!

Könnte mir bitte mal jemand erklären, was in letzter Zeit in diesem Forum vor sich geht?
Ich meine damit nicht, dass man es mir bis ins kleinste Detail erklärt. Aber irgendwie erscheint mir dieses Forum nicht mehr als das, was es mal war und wie ich es vor einigen Jahren kennenlernen durfte.

Simone verabschiedet sich und es entsteht daraus eine Diskussion über den Beitrag von sehrtraurig. Auch bei mir hat dieser Beitrag einen etwas faden Beigeschmack. Das liegt aber wohl daran, dass ich die genauen Hintergründe nicht kenne und auch nicht kennen muß.
Aber - und das sollte man bedenken, bei allem was man Simone nun schreibt. Sie hat für dieses Forum wertvolle Arbeit geleistet und war immer für die User und ihre Probleme da. Sollte es also tatsächlich eine Meinungsverschiedenheit zwischen Simone und sehrtraurig gegeben haben, so ist jetzt sicherlich nicht mehr der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen. Das hätte an früherer Stelle geschehen müssen.

Ich weiß nicht, ob das Weihnachtswichteln oder vielleicht auch diese Meinungsverschiedenheit mit sehrtraurig für Simones Weggang verantwortlich sind. Es mag auch noch andere Gründe haben, aber so sollte man sich nicht von ihr verabschieden, weil sie es einfach nicht verdient hat.

Merkwürdig finde ich es ebenfalls, dass sich mal abgesehen von Niana und Sonnenschein kein anderer Moderator von ihr verabschiedet. Simone war doch eine von euch sozusagen.

Liebe Grüße von einer verwirrten und traurigen
Muckel

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Ansa » 4. März 2009 12:56

Liebe Muckelmaus,

ich schrieb es eben bei Simone bereits:

"Foren leben immer von den momentanen Gegebenheiten, sie sind so lebendig, wie es ihre User sind. Sie unterliegen dem Leben und damit auch den Veränderungen, die dieses mit sich bringt.

Ist am Anfang für Trennungskinder und ihre Eltern, für Patchworkfamilien und Anghörige noch alles neu und unbekannt, so ändert sich dies im Laufe des Veränderns, im Laufe des Lebens wieder. Sind die Unterschiede zwischen normalen kindlichen Entwicklungen und normalen Reaktionen auf Trennungen vielleicht zu Beginn undeutlich, so werden sie im Lauf der Zeit klarer. Der eine zieht sich dann zurück und lebt sein Leben weiter, der andere schaut um sich und hilft wo er helfen mag, der Nächste denkt zwar oft daran etwas zu schreiben, findet aber weniger Zeit und so hat jeder seine Gründe, für das mehr oder weniger hier sein.

Wir schreiben es immer wieder, das wirkliche Leben zu Hause, die Freunde, Kinder, Bekannten, sie haben immer Vorrang. Haben mich manche Verhaltensweisen meiner Kinder früher geängstigt und dazu geführt hier zu schreiben, so sind sie mittlerweilse zu einer eigenen Routine geworden und ich selbst habe mehr Gelassenheit gewonnen.

Foren verändern sich immer, manchmal geht jemand, manchmal kommt jemand zurück, aber immer ist ein Forum in Veränderung und in Bewegung, so wie das Leben selbst es ist."

Das ist das Eine. Das Andere bedaure ich ebenso, ich bedaure den Streit, den es gab und doch, kann ich alle Beteiligten verstehen und kann nachempfinden, wie es dazu kam. Manchmal gibt es keine gemeinsame Lösung, weil alle Beteiligten keinen Weg finden um zueinander zu gelangen. Und jeder hat auf seine Art und Weise Recht. Und wenn wir hier manchmal über den Unterschied zwischen der Person und ihrem Handeln unterscheiden und darüber diskutieren, ob es vielleicht kindgerecht ist, einem Kind zu sagen "Du darfst den Papa lieben, aber Du musst nicht mögen, was er tut" dann sehen wir hier, wie auch wir Erwachsenen damit unsere Probleme haben.

Wie wir uns angegriffen fühlen, wenn einer unserer Einstellung nicht folgen kann oder will, wie wir Wut empfinden, nicht die Wut auf und über die Handlung, sondern eher die, die persönlich wird..... darum aber geht es am Ende, um das trennen..... viel zu oft wird, meiner Meinung nach, Vollkommenheit erwartet. Von uns Moderatoren wird erwartet, das wir "über" den Dingen stehen, das wir unterscheiden können, zwischen dem, was wir selbst tun und wie wir handeln und zwischen dem stehen lassen, wie andere sich entscheiden. Es ist nur keine Moderatoreneigenschaft, finde ich, sondern das sollte eine Eigenschaft jeden erwachsenen Menschen sein. Stehen lassen, betrachten können, abwägen, sich entscheiden und den anderen in seiner Entscheidung achten. Und ebenso haben wir unsere ganz persönlichen Grenzen, wir sind eben auch nur ganz normale Menschen.... mit Fehlern und Schwächen, mit Einsatz und gutem Willen. Manchmal überwiegt das Eine, manchmal das Andere.

Wir schwer das aber im Alltag ist, das erlebe ich mit meinem Exmann beinahe wöchentlich. Ich kann sein Leben und seinen Lebesnstil achten, ich kann es aber nicht, wenn er die Kinder dabei verletzt und ich es wieder zusammen richten muss. Es wäre so einfach zu sagen "der A......", aber, wäre es fair? Würde es uns nutzen? Manchmal weiß ich nicht, ob es richtig ist, was ich hier mache. Es gibt Menschen die meinen, es wäre gut und es gibt andere, die finden das, was ich hier mache, entsetzlich..... ich muss mich entscheiden, es allen Recht machen kann ich nicht. So lebe ich zwischen Anerkennung und Ablehnung und das müssen am Ende alle Menschen genauso leben.....

Liebe Grüße an Dich
Niana

P.S. ich habe eine ähnliche Entwicklung in einem Partnerschaftsforum erlebt, am Anfang haben uns unsere Probleme zusammen gebracht, die Bewältigung hat uns geholfen und einander nahe gebracht. Damals schreiben einige, es sei schon nicht mehr so, wie es einmal war, ich habe das damals nicht versgtanden. Heute geht es mir eben so.... zum 125. mal mag ich nicht darüber schreiben, "ruft er an oder nicht und wenn ich anrufe, was denkt er dann....." heute plaudern sie dort über alles mögliche, aber die Ernsthaftigkeit, die ich einmal so schätzte, die finde ich nicht. Andere aber finden sie..... das ist wohl einfach Normalität im Leben eines Forums? Ich glaub nicht, das es Besser oder Schlechter geworden ist, nur anders.....
Sei zärtlich mit den Kindern, mitfühlend mit den Alten, nimm Anteil an denen, die sich anstrengen, sei sanftmütig mit den Schwachen und geduldig mit den Starken; denn eines Tages wirst Du dies alles gewesen sein. (nach C.W. Carver)
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Muckelmaus » 4. März 2009 13:13

Liebe Niana!

Ich danke dir für deine Antwort.

Es ist richtig - auch ein Forum unterliegt einem stetigen Wandel und Fluß. Aber das meine ich nicht damit.
Mir geht es eher um das Miteinander. Als ich in dieses Forum kam, herrschte hier ein freundlicher und respektvoller Umgangston untereinander. Neue Mitglieder wurden begrüsst, ihre Fragen, Sorgen usw. ernst genommen.
Wenn ich dann aber solche Dinge wie von sehrtraurig lese, dass er Simone hier nicht vermissen wird, dann empfinde ich das als verletzend - nicht für mich selbst, aber für Simone und als respektlos empfinde ich es auch. Er mag seine Differenzen mit ihr gehabt haben, aber dies ist kein Grund, das noch einmal in aller Öffentlichkeit breit zu treten.

Liebe Grüße
Muckel

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon sonnenschein2 » 4. März 2009 15:30

Liebe Muckel,
ich kann deine Gedanken gut verstehen. Auch hatte ich gestern noch überlegt, wie und ob ich auf den von dir angesprochenen Beitrag reagieren sollte. Ich habe nicht so reagiert wie Volker und Gerda es getan haben. Leider kann ich im Augenblick meine Meinung sehr schlecht vertreten, aus Gründen, die ich hier nicht erläutern möchte, die aber nichts mit Simone oder dem Forum hier zu tun haben.
Ich sehe aber auch den Wandel hier im Forum. Es kommen neue Moderatoren hinzu und andere verabschieden sich. Jeder hat seine Fähigkeiten nach bestem Wissen eingebracht oder macht es auch in der Zukunft so. Wir sind mehr oder weniger keine Profis und machen unsere Arbeit hier freiwillig. Jeder so gut wie er/sie es gerade kann. Dabei ist es eben auch so, wie Niana es schon beschrieben hat, das wahre Leben findet täglich draußen statt. Bei jedem von uns in mehr oder weniger Intensität. Wir alle entwickeln uns weiter, lernen neue Menschen kennen, knüpfen hier vielleicht engere Kontakte. Diese Menschen begleiten uns ein Stück auf unserem Weg. Es ist schön, wenn sich diese Kontakte vertiefen können. Aber es darf für niemanden eine Art Zwang entstehen. Jeder ist frei in seinen Entscheidungen zu gehen oder zu bleiben. Einige der "alten Hasen" haben sich entschieden zu gehen. Ihnen gehört mein Respekt, meine Anerkennung und besonders meine Wertschätzung. Genauso möchte ich mit den "Frischlingen" hier verfahren.
Ich habe damals hier her gefunden in tiefer Verzweiflung und bin liebevoll und wertschätzend auf meinem Weg begleitet worden. Diese Wertschätzung gebührt auch den anderen Usern hier.
Ich denke, dass Forum lebt von uns allen hier. Es wird sich weiterentwickeln und es ist schön, dass so viele von euch hier sind und dabei bleiben. Hoffentlich finden noch viele weitere Menschen den Weg hier her, damit wir Ihnen Wertschätzung und Hilfe auf ihrem Weg geben können.

Denn ich glaube und lebe es auch, wir können unseren Mitmenschen nie genug Liebe, Anerkennung und Wertschätzung entgegen bringen...
Viele Grüße
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Volker » 4. März 2009 16:06

Liebe Muckel,

was sehrtraurig im Abschiedsbeitrag von Simone schreibt kann so nicht stehen bleiben. Wenn du so willst ist zumindest mein Ringen um Klarstellung in diesem Punkt ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für Simone. Ich trete dafür ein, dass ihr Engagement hier nicht abgewertet wird. Verstehst du was ich meine?
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon sonnenschein2 » 4. März 2009 16:27

Lieber Volker,
genau das war mein Gedanke als ich den Beitrag von "sehr traurig" gelesen hatte. Ich habe mich gefragt, wie ich angemessen reagieren kann. Ich hätte die Worte am liebsten gelöscht, weil ich sie auch als abwertend und verletzend empfinde. Außerdem am Thema vorbei. Es geht um Abschied nehmen und nicht darum alte Kamellen aufzuwärmen. Das kann jeder in einer PM an Simone tun.
Ich möchte am liebsten die Antwort verschieben oder löschen, weil ich den Ton unangemessen und die Kritik nicht sachlich finde.
Aber das ist meine persönliche Meinung und deshalb habe ich mich auch nicht getraut dies zu tun...
Liebe Grüße
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Muckelmaus » 4. März 2009 17:07

Lieber Volker, liebe Sonnenschein!

Genau das ist es, was ich meine. Ihr habt mich verstanden.

Die Worte von sehrtraurig sind unangemessen, respektlos und völlig fehl am Platz. Sie gehören da einfach nicht hin.

Klar, man ist nicht immer einer Meinung. Aber in einer solchen Situation noch einmal nachzutreten ist für mich einfach ein NoGo. Er hätte doch einfach schreiben können, dass er ihr trotz aller Differenzen alles Gute wünscht. Aber vielleicht wäre es noch besser gewesen, er hätte einfach gar nichts dazu geschrieben.
Simone geht mit einem bitteren Beigeschmack aus diesem Forum, was ich persönlich sehr schade finde. Da ist es nicht richtig, die ganze Sache noch bitterer zu machen.

Liebe Grüße
Muckel

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon tarsshaft » 4. März 2009 18:25

Hallo Muckelmaus!

Ich kann dir erklären, was in diesem Forum gerade geschieht. Etwas, das überall geschieht, wo mehrere Menschen und damit mehrere Meinungen aufeinander treffen. Die einen finden etwas gut, die anderen finden es schlecht. Die einen kappeln sich, die anderen versuchen zu vermitteln, wieder andere halten sich raus. Es passiert also genau das: etwas völlig Normales.

Ich konzentriere mich nach wie vor darauf, in diesem Forum mit meinen Erfahrungen in Sachen Scheidung anderen zu helfen und selbst von der Erfahrung anderer, die ähnliches erlebt haben wie ich, zu lernen. Habe aktuell einen regen Austausch mit Nika, einem unserer neusten Mitglieder, und ihr tut es gut, was wir ihr bis jetzt sagen konnten. Das ist also immer noch eine Stärke "unseres Forums".

Lg tarsshaft :)
Das Heute leben, das Kommende erwarten, das Vergangene nutzen.
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Muckelmaus » 4. März 2009 18:49

Liebe tarshaft!

Danke auch an dich für deine Antwort :)

Nein, das ist es nicht, was ich meine.
Ich rede von dem Respekt, der normalerweise in diesem Forum vorherrscht. Mir scheint, der wurde mit Füssen getreten und das macht mich traurig.

Liebe Grüße
Muckel

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Volker » 4. März 2009 21:15

Hallo Muckel,

manchmal ist wichtig die Gefühle als Anlaß zum Handeln zu nehmen. Ich habe das hier getan um eine Herzenssache anzugehen. ich find es schön, eure Resonanz dazu zu fühlen und zu erleben!
Alles Liebe
Volker

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Tamara22 » 4. März 2009 21:20

Hi,

ich habe ja auch mal "dazu gehört" deswegen bewegt mich das hier schon.

Zu Simi an dieser Stelle...falls du noch liest...ich glaube auch ohne konkrete Gründe in einem Forum ändert sich auch der eigene Umgang mit einem Thema.
Und manchmal passt es auch einfach nicht mehr. Mir ergeht es manchmal so, dass ich merke ich bin nicht mehr an der Stelle im Leben, an der ich war als ich hierher kam.
Und ich mag auch nicht mehr zu allem was schreiben, weil mir manches einfach fern ist. Mein Modsein hier habe ich damals beendet, weil es nicht mehr passte -zu mir.
Vielleicht ist eine tröstende Idee auch, dass du dich weiterentwickelt hast und das Forum nicht mehr in allem zu dir passt.

Das steht nun hier weil ich mich nicht verabschieden mag, sondern die Idee in den Raum werfe, dass dieses Forum immer Platz für dich hat wenn DU das willst. Du wählst das Da-sein und den Abschied, du entscheidest. Ich freue mich wenn du dir vielleicht irgendwann erlaubst wieder mal vorbei zu schauen ;-)
Vielleicht mit anderen Augen...

Und zum Umgangston hier, das gab es damals auch schon...als ich meine ersten Beitrag hier geschrieben habe gab' es genau das...es ist das Leben. Wir können niemand hier passend machen wollen und vor allem finde ich dürfen wir nicht so sehr das "UNSER" in den Vordergrund stellen, denn das Form, so verstehe ich es, ist öffentlich und für jeden da. Und wie sollte es sein, wenn wir nur die passenden Anteile reinlassen??? Nein das lehne ich ab. Auch die Beurteilung ob respektlos oder niocht möchte ich nicht fällen.
Hier werfen sich gleich mehrere in die Presche für einen gegen einen???

Vielleicht belassen wir es bei denen die es betrifft...

Liebe Muckel, vielleicht sammeln wir hier Ideen wie Respekt in einem virtuellen Raum aussehen kann? Und wie man auf eben dieser Plattform mit dem anderssein als das Gros umgehen könnte? Ich finde es herrscht hier Leben und für solch ein Thema ist es noch sehr harmonisch. Ich habe da schon anderes erlebt und auch damit kann ich leben...

Ja das mal so meine Gedanken
Tami
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Volker » 4. März 2009 22:25

Hallo Tami,

zum Umgangston: ich werfe mich weder in die Pritsche für eine noch gegen einen. In meinen Augen genießen Simone und Downie gleichermaßen Respekt.
Zum Handeln: Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, das dies im Grunde eine Angelegenheit zwischen diesen beiden ist und nichts und niemand einen Einfluß auf deren beiden Beziehung hat -letztlich.
Volker

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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon MarliJo » 4. März 2009 22:34

Hallo Muckelmaus und all !

Was mich bei allem irritiert, ist, dass der Post eines Einzelnen (den ich in dieser Form auch als unnötig empfand) hier vereinzelt Stimmen laut werden lässt, die sagen, der Respekt in diesem Forum sei in dieser Form nicht mehr da, wie es vor einiger Zeit gewesen sei.

Wir alle nehmen hier mehr oder minder Stellung zu dem sehr sensiblen Thema Scheidungskinder und Trennung. Das ist für jeden mit sehr individuellen Emotionen, Erfahrungen, Wahrnehmungen und Anschauungen verbunden. Nicht immer lesen sich die Posts "harmonisch", sondern manchmal ist die Wortwahl auch sehr direkt und auch ich empfinde manches als unbequem oder in sehr seltenen Fällen grenzwertig.
Doch ich empfinde seit den 20 Monaten, die ich hier bin, NICHT, dass der Umgang miteinander respektlos geworden ist. Jeder darf hier seine Gedanken niederschreiben und wird darin ernst genommen, auch in seiner Andersartigkeit- das finde ich unschätzbar wertvoll.

Ich unterstelle hier nahezu jeder und jedem User, dass er in bester Absicht schreibt und nach bestem Wissen.
Wenn in den Raum gestellt wird, das es hier "früher" einmal besser war, dann macht das diejenigen, die im Hier und Jetzt schreiben, klein.
Das finde ich (auch für mich persönlich) enttäuschend und demotivierend.

Das Meinungsverschiedenheiten und Unbequemes angesprochen wird, finde ich richtig und nötig, um gewisse Dinge aufzuklären - wenn auch nicht unbedingt zu aller Zufriedenheit zu lösen.
Doch warum muß dieses wertvolle Forum ( und ja, es ist nicht unseres) dabei - aus meiner Sicht - unnötig schlecht gemacht werden. Das hat es nicht verdient und ich empfinde Verallgemeinerungen in dieser Form auch als wenig konstruktiv.

LG
MarliJo
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Gerda » 5. März 2009 00:22

Hallo Muckel, hallo ihr Lieben alle,

ich freue mich heute sehr über das Forum. es wird ganz lebendig gepostet von allen Seiten. Es beteiligen sich so viele an den einzelnen Threads heute und ich finde eine richtig lange Liste mit Posts. Auch hier in diesem Thread. Es gibt eine große Vielfalt von Aspekten, von Ideen, von Bemühungen, es zu dem wertvollen Ort zu machen, der es ist.

Auch ich habe immer mal wieder gelesen, dass das Forum sich verändert hat. Ich meine dabei auch zu hören, dass es "schlechter" geworden sei. Das wird zwar nicht wortwörtlich gesagt, aber dennoch kommt es so an. Es klingt sogar in meinen Ohren so, als stünde da, "früher, als noch nicht so viele Neue hier waren, da war es besser".

Ich glaube, dass es ein Problem in offenen"Gruppen" ist- und das Forum ist ja eine virtuelle Selbsthilfegruppe - dass es eine gewisse Fluktuation gibt. Es gibt welche, die verabschieden sich und gleichzeitig melden sich schon wíeder neue an. Manche, denen man Unterstützung gegeben hat, verschwinden einfach, ohne sich zu verabschieden. Andere gehen und verabschieden sich und wieder neue Anmeldungen. Ständig neue Gesichter oder Geschichten. Wie ist es, in dem immer wieder fremd werdenden da zu sein, Vertrauen und Vertrautes zu suchen?

Manchmal, wenn ich diesen Tenor gelesen habe von Enttäuschung, dass es sich verändert hat hier und nicht mehr so - respektvoll, schön, vertraut usw - ist, wie früher, meine ich, einen leisen Vorwurf zu hören. an wen geht der? Wer sollte sich hier wie verändern, damit die Veränderungen im Forum zu akzeptieren sind? Ich wünsche mir, dass solche Fragen beantwortet werden und zwar auf PN - Ebene. Diese ganz leise kaum vernehmbare Anklage, von der ich nicht so recht weiß, wer jetzt eigentlich genau gemeint ist, berührt mich unangenehm. Sie heißt die Neuen und die Veränderung nicht willkommen. Ich würde mich freuen, wenn Alle, die so etwas auf dem Herzen haben, sich mit den jeweiligen UserInnen in Verbindung setzen per PN und damit das Forum mitgestalten, dass sie sagen, was sie sich wie wünschen.

Und ja, es gibt viele personelle Veränderungen, von denen ich mir vorstellen kann, dass sie Verunsicherung auslösen. Aber insgesamt finde ich unser Forum einen sehr schönen sehr lebendigen virtuellen Ort, wo ich meist gerne bin und mitschreibe.

Es ist schon viel gesagt worden über Veränderung und dass es ein Merkmal von Leben und Lebendigkeit ist, dass sich Dinge verändern. Es gehört dazu.

LG
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"Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte, und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.“

Sei selbst die Veränderung, die du dir wünschst.
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Re: Ich bin verwirrt

Beitragvon Tamara22 » 5. März 2009 09:27

Guten Morgen,

ich möchte meinen Satz noch ergänzen...Ich denke auch in einem Thread wie dem von Simone sollten solche Beiträge wie der von sehrtraurig Platz haben. Und ich nehme die beiden nur als Beispiel. "Ich werde nicht traurig sein und ich kann dich nicht ernst nehmen" sind Gefühle, die sich in dem jenigen abspielen, der sie hat. Bis Simone selbst darauf reagiert hat waren schon viele andere Posts, die das für sie übernommen haben. Danach konnte sie nicht mehr selbst darauf reagieren, sondern tat dies im Bezug auf bereits geschriebenes. Und das finde ich schwierig... Ich denke Simi kann für sich selbst einstehen und sie hat die Größe auch damit umzugehen.

Ich habe meinen Beitrag deswegen in wir -Form geschrieben, weil ich denke dass die "alten Hasen" sehr schnell eine Gruppe bilden, die es für Neue oder stillere User auch mal schwer macht "echt" zu sein. Letzlich spielen sich ale Gefühle die hier aufkommen, in jedem selbst ab. Es bleibt virtuell und kann in meinen Augen daher auch nicht mit den üblichen Verhaltensregeln gesteuert werden. Das geschriebene kann so verschieden interpretiert werden...

Da wiegt ein ich werde dich nicht vermissen mehr als ich wünsche dir alles gute?!

Daher nochmal die Idee, wie könnte Wertschätzung und Respekt in einem virtuellen Raum noch aussehen?

Liebe Grüße Tami
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