Sehnsucht

Hier ist Platz für Gedichte und Gedanken.

Sehnsucht

Beitragvon Tamara22 » 7. März 2013 20:26

jetzt ist es real
ausgesprochen
es mußte wohl mal gesagt werden
du kannst mir das nicht geben
was ich suche
wonach ich mich gesehnt habe
damals nicht
heute nicht
und nicht in der Zukunft
und das tut so weh
und es macht mich so unendlich traurig
bis heute habe ich gesucht
bei dir
wieder
und
wieder
und das muss ein Ende haben
ich will mich nicht mehr abgelehnt fühlen
ich will ein Gegenüber
das
da
ist
und
bleibt
immer
und ich möchte nie wieder hören
dass ich nicht gewollt bin
nicht gewünscht
nicht gebraucht
und nicht geliebt
nie
wieder!

(c) Tami
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Re: Sehnsucht

Beitragvon sonnenschein2 » 7. März 2013 21:03

Liebe Tami,
deine Worte berühren mich so sehr...
Mir fehlen gerade die Worte, ich möchte dich einfach nur in den Arm nehmen
dir zeigen und sagen, dass du willkommen bist,
angenommen und geliebt
so wie du bist.
Damals, heute und auch morgen...
gerade so wie du bist.

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Re: Sehnsucht

Beitragvon Tamara22 » 10. März 2013 01:53

Was willst du eigentlich?
Ich weiß gar nicht was du von mir willst...
Ich hab' mir das alles anders gewünscht.
Warum hast du dann nichts getan?
Du bist gegangen.
Ihr ward schon lange weg...
Ich habe alles für dich getan.
Du hast mich versorgt.
Dir geht es doch viel zu gut.
Ich will weg sein.
Wo ist eigentlich dein Problem?
Es tut so weh...
Meine Entscheidung war das nicht.
Du fehlst mir.
Ich brauche dich nicht.
Ich liebe dich

Wenn du so bist mußt du dich nicht wundern.
Pa...?
Ich hasse mich.
Ich liebe dich.


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Re: Sehnsucht

Beitragvon Tamara22 » 10. März 2013 01:56

@ sonnenschein2
Hab' dank für deine Zeilen.
Ich arbeite grade sehr an Themen meiner Vergangenheit.
Habe gute Begleitung gefunden, zum Glück.
Trotzdem ist es viel grade was hochkommt...
Ich bin traurig darüber, dass es nicht anders war
und gleichzeitig gäbe es mich so nicht, wäre es anders gewesen.

Alles hat seinen Sinn.

Fühl dich sehr sehr lieb gegrüßt!
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Re: Sehnsucht

Beitragvon Traum-Tänzerin » 10. März 2013 11:26

:umarmen:

Ich bin hier und auch ich kenne das Gefühl "so habe ich es nicht gewollt" und doch musste es wohl so sein, ungefragt!

Es ist so schwer auszuhalten, am schwersten ist wohl zu akzeptieren das es einen nie los lassen wird- zu sehr ist es verworben mit dem eigen Selbst und dem was war, mit dem was ist und dem was noch kommt...

Ich drücke dich, TT
An dem Tag, an dem
die Last auf deinen Schultern
unerträglich wird
und du strauchelst,
möge die Erde tanzen,
dir das Gleichgewicht wiederzugeben.
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Re: Sehnsucht

Beitragvon Tamara22 » 10. März 2013 13:29

Hey,
verwoben, ja und nein. Es geht darüber hinaus...ich bin das, meine Vergangenheit, mein Jetzt, meine Zukunft. Es gibt die Vergangenheit nicht, ich bin das...so bin ich und ich lehne so viel davon ab. Vielleicht habe ich unter dem ganzen Vergangenheitswust mich auch einfach noch nicht gefunden. Meinen Platz, das wo ich, ICH bin.
Aber gibts den, letzlich reagiere ich ja auf das Aussen und auch das Innen...auf andere, auf das was auf mich trifft, selbst wenn es mich nicht wirklich betrifft.
Vielleicht ist mein Wunsch davon losgelöst zu sein, einfach doch zuviel erhofft. Vielleicht geht es mehr in Richtung mich da mit mir und dem Erlebten zu identifizieren, ja zu sagen.
Ablehnung erzeugt Ablehnung, das habe ich erlebt und das lebt in mir weiter, immer noch...
Der Kindliche Anteil, der das Vergangene erlebt hat liebt immer noch bedingungslos. Und ich finde in meinem Jetzt kein Maß, kein Stop, kein genug, aus lauter Angst vor Ablehnung und dieses Verhalten lehne ich an mir abgrungtief ab...und damit schliesst sich der Kreis, Ablehnung erzeugt Ablehnung...was hat das mit Liebe zu tun???

Eben heute war ich sehn-sucht-svoll in Vergangenem und habe gefunden, gelesen, dass mich da jemand liebt und es entgleitet mir...es war damals so, ja und heute?
Bleibt die Liebe?
In mir ja, immer ist da ein Ja, immer...nur nicht zu mir, nicht zu der Vorstellung, dass es einem anderen Menschen mit mir auch so gehen könnte. Da zweifle ich, da ist die Erfahrung, die Worte, das Erleben von damals stärker...Liebe geht und mit ihr die Menschen...oder umgekehrt, die Menschen gehen und mit ihnen die Liebe, meine, ihre, das Fühlbare.
Und dann bleibt mir nur wieder zu kämpfen oder zu zweifeln oder beides.

Die Abwesenheit von gefühlter, gelebter Zuneigung, Liebe, Sicherheit, Geborgenheit, Präsenz...dafür habe ich Erfahrungen, jede Menge.
Wie lang wird es dauern, bis die überdeckt sind, bis ich glauben, spüren kann, dass es das gibt, dass Bleiben, Liebe, Dasein, Sichersein, Geborgensein, ok-sein....
Grade habe ich unendlich viele Zweifel.

Tami
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