bitteres Ende II

Hier wollen wir zusammen nach Lösungen suchen, die sich bei der Erziehung von Kindern oder der Suche nach Richtlinien für Teenager ergeben

bitteres Ende II

Beitragvon röschen » 22. Juli 2012 15:34

Ein liebes „Hallo“ an alle!

Ich habe schon ein ganzes Weilchen hier nichts mehr geschrieben. Zum Einen weil mir die Zeit fehlt, zum anderen sich die Ereignisse hier überschlagen und mich oftmals überfordert haben.

Wie die „alten Hasen“ von euch wissen, ist meine Tochter letztes Jahr zur Oma gezogen, wurde vom Jugendamt betreut (da noch nicht 18), die jedoch auf ihren eigenen Wunsch Ihre Hilfe Ende letzten Jahres wieder eingestellt haben.
Meinerseits führten gemeinsame Gespräche zu viel Enttäuschung und bereits damals musste ich schmerzlich erkennen, dass meine Tochter vieles „zurechtbiegt“ um für sich Positives zu erfahren.
Bestätigt fühlte ich mich darin, dass sie, da sie nicht DIE Hilfe (nämlich eine eigene Wohnung auf dem Silberbrett serviert vom sorgenden Jugendamt....), sondern für sie „unnütze Gespräche auf die sie auch verzichten kann und die ihre ohnehin wenige Freizeit verschwenden“ bat diese Hilfe einstellen zu können. Nach mir wurde sowieso nicht gefragt, deshalb habe ich der Einstellung der Hilfe zugestimmt.

Im Februar diesen Jahres fing sie an uns wieder öfters zu besuchen. Ende Februar kam dann die Frage, ob sie in den Wochen ihrer Abiturvorbereitungen hier bleiben kann. Der lange Fahrweg zur Oma würde ihr einfach zu viel kostbare Zeit rauben. Wir haben zugestimmt. Zudem noch eine Feier zu ihrem 18 hier veranstaltet und zu ihrer Überraschung die Oma und ihre Tanten und Onkel väterlicherseits dazu eingeladen. Abends dann ne Party mit ihren Freunden geschmissen und ihr so einen unvergesslichen Geburtstag ermöglicht.

Es kam wie es kommen musste, als die Wochen der Abiturvorbereitung vorbei war, hatte unsere Absprache eigentlich ihre Gültigkeit verloren. Da es aber alles in allem gut gelaufen ist, kam natürlich die Frage, ob sie denn nicht wieder hier einziehen könnte. Wir haben gemeinsam ein langes Gespräch geführt, die Bedingungen geklärt und uns darauf geeinigt, dass wir es erneut versuchen.

Leider ist dieser Versuch völlig fehlgeschlagen....
Mittlerweile bin ich, so leid es mir tut das über meine eigene Tochter sagen zu müssen, der Überzeugung, dass sie sehr berechnend ist.

Mein Mann ist nach einer 2. OP immer noch nicht arbeitsfähig. Ich deshalb noch vollzeitbeschäftigt und mit dem Doppelaufwand (leider bleibt im Haushalt noch einiges an mir hängen, aber das ist ein anderes Thema) oftmals im Stress.

Zu ersten Streitigkeiten kam es, als ich sie mehr zur Hilfe aufforderte. Ihr ausserdem auf die Frage, wie sie ihre finanzielle Lage bessern könne (Papa zahlt seit Monaten nichts) riet, sich darauf nicht mehr zu verlassen, sondern sich einen Job zu suchen.

Zuerst hatten jedoch die Prüfungsvorbereitung den Vorrang, anschließend sollte ich Verständnis dafür haben, dass man diese Anstrengung jetzt erstmal gebührend feiern und sich zudem davon ausruhen musste. Dies ging nahtlos in die Zeit über, in der sie die letzten freien Tage vor den Vorbereitungen aufs mündliche Abitur geniessen musste, von der sie sich nach erneutem Feiern ja auch wieder gebührend erholen musste.

Dazwischen kam es zu vielen Lügen und bösen Worten. Das alles aufzuzählen wäre mühselig.

Ihr Verhalten hier war leider mittlerweile nicht mehr akzeptabel. Nicht nur, dass sie hier nichts gemacht hat, ließ sie stattdessen noch überall ihre Dinge stehen und liegen.

Eines Tages sah ich meinen Ipod (der eigentlich immer in meiner Sporttasche ist) auf ihrem Bett liegen. Als ich ihr sagte, dass ich es nicht in Ordnung finde, dass sie sich ohne zu fragen meine Dinge nimmt (obwohl wir dieses Thema in den letzten Jahren eigentlich schon mehrfach geklärt hatten), hat sie sich zwar entschuldigt und ihn zurückgelegt. Die Kopfhörer dazu jedoch nicht. Als ich sie Tage später danach fragte hat sie diese mit „entschuldige“ zwar zurückgegeben, anschließend jedoch ohne Frage die ihres Bruders mitgenommen.

Erneut habe ich das Gespräch mit ihr gesucht, bin jedoch auf völliges Unverständnis gestoßen. „Sie habe sich schließlich dafür entschuldigt“. Das man es dann auch nicht mehr tun sollte, das hat sie leider nicht verstanden. „Ich würde mal wieder völlig überzogen reagieren“

Ich habe ihr zudem nichts mehr vorzuschreiben und das ich in meinem Haushalt viel zu kleinlich und pingelig wäre. Ausserdem sei sie jetzt volljährig und sie selbst könne bestimmen ob sie jobbt oder chillt. Das könne Sie gerne, sagte ich, aber erst wenn sie eine eigene Wohnung hätte.
Nun hat sie erstmal ein paar Wochen geglaubt, mit der Aussage „sie zieht aus und ist auf der Suche“ sich erneut einen Freibrief für ihr Verhalten erlangt zu haben. Sie kommt und geht wann sie will.

Obwohl ich für ihre Abschlussfeier eine Woche ständig nach Feierabend mit ihr unterwegs war, Mann, Sohn und Haushalt vernachlässigt habe, um alles nach ihren Wünschen zu arrangieren (Kleid, Schuhe, Frisur,....) hat sie uns nicht ein bisschen unterstützt als Montags unser Kleiner Geburtstag hatte. Sie saß mit ihrem Freund auf der Bank der Terrasse und ließ sich bedienen. Anschließend hat sie uns mit dem Chaos alleine gelassen, um bei ihrem Freund zu übernachten... ich habe aufgegeben zu fordern.

Nun hat sie zwei Jobs angenommen („du hast mich schließlich gezwungen“) und mit dem Satz „inzwischen arbeite ich mehr als du“, hat sie ihre Einstellung ich hätte ihr nichts mehr zu sagen oder Mithilfe zu fordern, untermauert.

Nun hat sie eine Wohnung. Ich hatte ihr davon abgeraten, fand sie zu teuer und die Entscheidung etwas übereilt. Sie fand es ein tolles Angebot. Den Hinweis, noch gar kein anderes in Betracht gezogen zu haben, ignorierte sie.
Mein Vater hat es versucht, auch seine Bedenken, dass sie zunächst die finanzielle Sicht abklären müsse, hat sie unbeachtet gelassen. Ihre Berechnungen waren haarsträubend. Die „Habenseite“ beinhaltet Beträge, die recht wage sind. Unterhalt! ? Bisher völlig unklar – Papa zahlt seit Monaten nicht und ist da wenig verlässlich. Was ihr von mir zustehen würde, keine Ahnung. Wohngeld! ? Man hat ihr wohl gesagt, dass würde ihr zustehen, aber beantragt, geschweige denn genehmigt hat das noch keiner. Das „Taschengeld“ welches sie für ihre FSJ – Stelle ab September bekommt, reicht nicht mal für die Warmmiete.

Leider hat sie alle Bedenken ignoriert und den Mietvertrag unterschrieben. Nun scheint sie, so kurz vor dem Umzug doch leicht kalte Füsse zu bekommen. „Wenns nicht reicht, müsse ich sie schließlich unterstützen. Schließlich sei es meine Schuld – ich hätte sie ja „rausgeschmissen“.

So biegt sie sich in den letzten Tagen erneut die Tatsachen so hin wie sie sie braucht. Das sie die Alternative hatte, sich hier an unsere Regeln anzupassen und sich als Familienmitglied einzubringen, wird verschwiegen.
Hatte sie zu Anfang für die Augustmiete „noch 1000 Euro zusammen, da sie die letzten Wochen in ihren Jobs Sonderschichten eingelegt hatte“, braucht sie dringend die geliehen 10 Euro von Ihrem Bruder zurück, da es ihr Notgroschen gewesen sei.
Bedenken wegen der Einrichtung wurden bereits letztes Jahr gegenüber dem Jugendamt mit der Aussage „sie hätte ja alles“ abgetan. Nun muss ich kurz vor Auszug darüber diskutieren, dass der Schrank zwar in ihrem Zimmer, jedoch nach ihrem Auszug letztes Jahr von mir angeschafft und voll mit meinen Dingen ist. Es sich also nicht um wie sie behauptet ihren Schrank handelt und ich nicht bereit bin ihn zu entbehren.

Versteht ihr was ich meine? Sie hat auf alle Bedenken eine Antwort und eine Lösung. Nachher kommt sie dann aber doch mit Forderungen und wenn man ihr dann nicht hilft, heißt es „ich unterstütze sie ja überhaupt nicht.“

Ein Beispiel letzte Woche: Sie wollte mit auf den Geburtstag bei unserm Neffen. Zuvor war sie bei Oma Kisten packen. (Das hat sie in den Monaten als sie wieder hier war nicht geschafft, auch so eine Geschichte)
Da es auf dem Weg lag, wollte mein Mann sie dort abholen. Seine Anrufe erreichten jedoch nur die Mailbox. Da er sich dort nicht auskennt, ist er also zunächst mal direkt zum Neffen gefahren. Nach einer Weile hat sie dann zurückgerufen. „Warum er sie nicht wie ausgemacht abgeholt hätte“. „Da sind entgegen der Abmachung ja nicht an ihr Handy ging“. Mein Mann war über ihren Ton ziemlich sauer und hat ihr nicht angeboten sie nachträglich abzuholen. Sie hat auch nicht danach gefragt. Als sie unseren Neffen kurze Zeit später anrief um ihm zu gratulieren und das vereinbarte Gespräch über ihre Versicherung abzusagen, hat sie sich mit „der Papa hat mich vergessen abzuholen“ gerechtfertigt.
Als mein Mann sie später anrief um ihr doch anzubieten sie abzuholen, sagte sie „neee, das geht jetzt noch nicht, ich bin noch gar nicht fertig mit packen“

Ich finde das traurig, versteht ihr. So hat sie z.B. keinen Fernseher. Das weiß ich. Unter normalen Umständen wäre es kein Problem ihr diesen zum Einzug zu schenken. Allerdings habe ich jedoch in den letzten beiden Jahren die Erfahrung gemacht, dass meine Tochter mir nur so lange freundlich gegenüber ist, solange die Dinge nach ihren Wünschen laufen. Ist dies nicht der Fall, wird man, um es mal salopp auszudrücken „kräftig in den Hintern getreten“, wenn es nicht nach ihrem Sinn läuft. Ich fühle mich ausgenutzt und hintergangen und vertraue ihr nicht mehr. Schade.

Ach ja und sonst....auch alles besch.....Ich fühle mich alleingelassen. Meine Eltern hat sie nach wie vor mit ihren Lügen auf ihrer Seite (auch wenn diese das mir gegenüber abstreiten). Mein Mann ist mir mehr Last als Stütze. Er ist wegen seiner Krankheit schon schwermütig genug. Nun kommt aber die Enttäuschung über unsere Tochter dazu und ich habe neben meiner Arbeit und dem sonstigen Chaos leider keine Kraft mehr auch noch ihn zu trösten, geschweige denn Trost von ihm zu erwarten.

So sieht es also heute bei uns aus. Genauso chaotisch wie dieser kurze Auszug aus meinen letzten Monaten. Ich habe versucht es einigermaßen zu schildern und verständlich zu schreiben. Wenn es mir nicht gelungen ist, fragt mich ruhig.

Liebe Grüße
Eure Röschen
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon Ansa » 22. Juli 2012 18:44

Liebes Röschen,

es ist schön, wieder einmal von Dir zu hören, allerdings tut es mir leid, was ich da höre. Auch die Krankengeschichte Deines Liebsten tut mir leid, das muss sehr schwer sein, für ihn und auch für Euch beide als Paar. Aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Ich hab eine Frage, was passiert denn, wenn Eure Tochter sich so verhält, garstige Worte wählt, oder Euch vorwirft, das Ihr ihr nicht helft? Wie reagiert Ihr darauf, was sagt Ihr ihr?

Die Sache mit dem "ich hab mich entschuldigt, dann ist auch gut" kenne ich auch, zwar nicht, wenn es darum geht, das hier jemand Dinge benutzt, die mir gehören, aber doch, hin und wieder. Und ich sage dann oft "Entschuldigungen kann man nicht geben, man muss sie bekommen.... Du kannst darum bitten, aber ob Du sie bekommst, entscheide ich" Und solange ich mich ärgere oder weiter verletzt werde, solange muss mein Kind dann warten. Im Übrigen fordern sie das auch ein, "ich bin jetzt sauer - wenn das vorbei ist, reden wir...." Okay, das gleiche Recht darf ich für mich in Anspruch nehmen.

Wie ist da wirklich, musst Du sie unterstützen? Also, es gibt da ja den Selbstbehalt, der ist nicht so niedrig und, alle unter 18jährigen Kinder haben Vorrang, und, Du bist verheiratet, ich weiß nicht, wie Dein Mann abgesichert ist, aber auch er hat möglicherweise Anspruch auf Deine Förderung bzw. Dein Selbstbehalt wird auf Grund seine Krankheit höher gesetzt? Das gälte es heraus zu finden, nur so, damit die Fakten auf dem Tisch liegen. Und - Unterstützung bekommt nur jemand, der seiner Ausbildung zügig nachkommt. D.h. es gibt da nicht nur Rechte, sondern auch allerhand Pflichten für das Kind.

Und, es gibt natürlich solche Dinge wie Ausbildungsbafög, Mitzuschüsse und andere Hilfen, nur - kümmern muss sie sich darum allein - und wenn nicht - ist das ihre Verantwortung. Ich warne davor, ihr diese abzunehmen, und einzuspringen. Frage Dich "was lernt mein Kind aus meinem Verhalten?" Nicht, das Du eine liebevolle und tolle Mutter bist - sie lernt was ganz anderes. Und genau DAS, willst Du nicht. Meine Große hatte auch solche Anwandlungen, sie wollte umziehen, und regte sich auf, das es wohlmöglich notwendig werden würde, das sie dann einen Monat lang zwei Wohnungen bezahlen müsste, da es ihr unmöglich schien, am 31. auszuziehen und am 1. einzuziehen. Und ich hab sie angesehen und gesagt "Tja, das geht wohl den meisten Menschen so, wenn sie umziehen, willkommen in der Welt der Erwachsenen." Fand sie blöd, hat aber drüber nachgedacht.... und es so geregelt, das es für sie passte.

Das sie so ist, wie sie ist, Vorteilssuchend und Schuldzuweisend ist ja, leider sag ich mal, nichts Neues - und wenn man sich ins Außen stellt, war es eine erfolgreiche Strategie, denn sie hat oft genug damit erreicht, was sie erreichen wollte, IHR Ziel und durch die Herabsetzung anderer hat sie sich erhoben und wohl damit wohl gefühlt? Warum also, sollte sie etwas, das so erfolgversprechend ist, ändern?

Und, wie waren die Folgen, die dies Verhalten nach sich gezogen hat?

Und noch etwas, Dein Mann sollte noch bei Dir sein, wenn Dein Kind eigene Wege geht..... pass gut auf Dich und ihn auf, das fände ich wichtig, zumindest sehe ich dies Problem unbedingt gleichranging zu dem Problem Deiner Tochter.

Fühl Dich mal ganz fest gedrückt.....
Ansa

P.S. Wir haben hier einen Plauderthread, erst seit kurzem, "Plaudern im Juli" schau da einfach mal rein, da geht es auch mal nur um Alltagsdinge, um ein Hallo und so, vielleicht tut Dir das gut?
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon Muckelmaus » 22. Juli 2012 19:51

Mensch liebe Röschen - das ist ja genau so ne traurige Geschichte, wie meine mit meiner Ältesten im Moment :( Lass dich mal lieb drücken.

Die Frage ist halt, wie geht man als Mama mit dem Verhalten des Kindes, das man doch liebt, am besten für sich selbst um. Schließlich birgt eine solche Geschichte ja eine Menge an Traurigkeit, Enttäuschung und Verletzt sein.

Wichtig finde ich - wie Ansa auch schon schrieb - sich selbst und den Partner nicht aus den Augen zu verlieren. Aber oft schreibt/sagt sich das ja leichter, als es getan ist. Da hilft nur, zumindest bemühe ich mich im Moment sehr darum, mir kleine Inseln nur für mich bzw. für mich und meinen Mann zu schaffen und sei es nur mal ne halbe Stunde auf dem Balkon - nur der Liebste und ich.

Ganz viel Kraft und Zeit für dich schicke ich dir
Muckel

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Re: bitteres Ende II

Beitragvon röschen » 23. Juli 2012 19:25

Hallo Ihr Beiden!

und vielen Dank für euer zuhören!

Was passiert, liebe Ansa, wenn sie solch garstige Worte wählt?......unterschiedlich, ich habe so viele Varianten durch. Habe ich früher noch diskutiert und mir diese Wortwahl und den Tonfall verboten, was aber nur ausartete, gab es Zeiten, da habe ich Gespräche sofort abgebrochen. Ihr gesagt, dass ich erst weiterrede, wenn sie sich beruhigt hätte. Noch NIE! kam es zu einer Entschuldigung. Seit Jahren soll ich das einfach so hinnehmen. Sie bockt, verschwindet und kehrt zurück und tut so als ob nichts gewesen wäre. Einsicht habe ich tatsächlich kaum erfahren. "Ich bin schließlich schuld gewesen" .
Mir kommt dann immer so der berühmte Gedanke über die Geschichte über Huhn und Ei.....was war zuerst da?

Als sie mal zu weit gegangen ist, hat sie wohl gemerkt, dass ich richtig sauer und verletzt war. Das war nach vielen unzähligen Streits das erste mal, dass sie auf mich zukam. "Es täte ihr leid, dass sie so ausgerastet ist, aber mal ganz ehrlich, schließlich wars doch echt deine Schuld" :( . Würde ich nicht so sehr meine Regeln durchsetzen wollen, nicht ständig an ihr nörgeln, wenn sie sie nicht einhält, müsste sie nicht so garstig werden,......"

Manchmal frage ich mich, ob sie das wirklich nicht versteht. Weißt, so wie die Tatsache, dass ich sie nicht "rausgeschmissen" habe, sondern sie vor die Wahl stellte, sie hier nicht tun und lassen kann was sie möchte, sondern sich innerhalb unserer "Gemeinschaft Familie" einfügen müsse", damit das hier funktionieren kann. Nun sei sie enttäuscht, keine Mutter würde ihr Kind rausschmeissen, deshalb bräuchten wir uns über ihr Verhalten auch nicht zu beklagen. Das kritisierte ursprüngliche Verhalten, welches der Auslöser war, ist vergessen, denn das wären ja "Lapalien" gewesen! Darin hat sie tatsächlich recht und hätte sie ausnahmsweise etwas Einsicht gezeigt, statt hier in einer unerträglichen Arroganz meine Kritik zu belächeln, wäre das alles anders abgelaufen.

Liebe Muckel, ja es ist schwer auszuhalten. Ich habe ein Stück weit resigniert. Nehme die Dinge so wie sie sind. Das ist auch das Problem, dass ich mit meinem Mann dann habe. Er versteht nicht, dass ich mich anders als er, schon lange nicht mehr über unzählige Haare im Waschbecken oder schimmlige Kaffeetassen im Zimmer aufrege. Ich froh bin, 4 Tage ausser Haus bei ner Fortbildung meine Freizeit mit netten Kollegen geniessen zu können und so gar keine Lust habe, mir abends am Telefon dann detailliert sämtliche (kleine) Verfehlungen unserer Tochter aufzählen zu lassen. Er hingegen sucht wahrscheinlich auch nur Trost und Verständnis, ich habe aber keine Kraft mehr.

Zeit alleine ist mir wichtig und ich suche sie immer wieder, leider kann ich sie nicht so richtig geniessen, weil ich merke, dass mein Mann zwar nichts sagt, sich insgeheim jedoch vernachlässigt fühlt. Zeit zu zweit ist schwer zu ertragen momentan. Da wir so wenig Zeit haben, kommen da meist Dinge zum Gespräch, die schon lange brodeln und arten schnell aus.

Seine ständige Nähe erdrückt mich. Für mich ist das neu und ich brauche "Alleinezeit" - mein Mann kann nicht alleine sein und sich nicht vorstellen, dass ich das BRAUCHE! Ist schwierig, aber das wird schon wieder. Wenn er wieder arbeiten kann, unsere Große erstmal ausgezogen ist, wirds hier wieder ruhiger. Das ganze hat jetzt einfach zu lange angedauert und uns alle viel Kraft gekostet.

Wie ich mit der Enttäuschung umgehe? Schwer, zumal ich den Eindruck habe, da meine Tochter schließlich so tut als ob alles gut ist. Nur ich diejenige bin, die mittlerweile sehr hartherzig reagiert. Ich jedoch emfinde ihr "Getue" falsch und kann meine Verletzheit und meine Wut kaum verbergen. Nun bin ich dann jedoch wieder die Ursache, versteht ihr? "Seht ihr wie meine Mama ist, ich sage das ja schon immer....." *seufz*

Liebe Grüße
Röschen
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon Muckelmaus » 23. Juli 2012 19:42

Liebe röschen!

Fühl dich mal fest gedrückt.

Das ist wahrlich zu viel Druck von allen Seiten. Das kannst du ja kaum schaffen ....

Ist es möglich, mit deinem Mann ein Gespräch zu führen, in dem du versuchst ihm zu sagen, wie es dir geht? Ganz ruhig, ohne Vorwurf, einfach nur die Tatsachen auf den Tisch bringen. Vielleicht wird er verstehen, dass du Zeit für dich brauchst, zum Luftholen und Kraft tanken.
Es ist sicher mehr als nur schwierig, da einen Konsenz zu finden, zwischen seiner Sehnsucht nach Nähe und deinem "Freiheitsdrang". Ich wünsche dir/euch, dass ihr einen Weg findet, den ihr gemeinsam als Paar gehen könnt.

Lass dir bitte von niemandem einreden, du seiest Schuld am Verhalten deiner Tochter. Du hast alles versucht, was dir möglich war und ist, hast all deine Kraft und Liebe in dein Kind gesteckt. Mehr kannst du nicht tun und eines dürfen wir niemals vergessen: Eltern sind auch nur Menschen und Menschen machen Fehler.

Ganz liebe Grüße
Muckel

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Re: bitteres Ende II

Beitragvon röschen » 25. Juli 2012 17:52

Hallo,

ich habe erneut ein Gespräch gesucht. Sie fängt nämlich inzwischen an zu denunzieren. So hat sie mich gestern im Büro angerufen und mich gebeten zuhause anzurufen. Der Papa hätte ihren Schlüssel aus der Tasche genommen :oah: , sie nun was vergessen und kann nicht rein, da er, obwohl sicher zuhause, aufs Klingeln nicht reagiert.

Er war nur auf der Toilette, konnte nicht schnell genug reagieren. Der Schlüssel lag auf der Kommode und ausserdem hatte sie auch nicht "die so wichtig vergessenen Unterlagen" geholt, die sie angeblich vergessen hätte, sondern lediglich ihren vergessenene Schlüssel.

Ausserdem würde ihr Papa unterstellen, sie hätte mir am Sonntag keine SMS geschrieben (sie hat hier nachts um 2 geklingelt weil sie keinen Schlüssel hatte und dies angeblich per SMS angekündigt). Mal abgesehen, dass ich ihr am nächsten Tag sagt, dass ich eine Ankündigung per SMS um 23.00 Uhr nicht als den richtigen Weg ansehe, hab ich tatsächlich auch keine SMS erhalten. Trotzdem kam heute erneut der Vorwurf "man würde ihr das unterstellen und deshalb ihr Ton gerechtfertigt"

Das ich ihren Ton und ihr Verhalten nicht akzeptiere wurde nur mit dem Satz " du hast mich schließlich rausgeschmissen und brauchst dich nicht zu wundern " kommentiert.

Daraufhin habe ich sie nun mehrmals gefragt "o.k. wenn du das so empfindest, dann nehmen wir das jetzt mal an, aber sage mir mal den Grund warum es zu dem "Rausschmiss" kam ......keine Antwort, auch nicht nach 3 Mal nachfragen.

Ich bin so froh, wenn das hier vorbei ist!

LG Röschen
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon Ansa » 25. Juli 2012 18:51

Liebes Röschen,

das erinner mich schon ein bisschen an meine Große, sie kann auch rumtoben wie verrückt und entschuldigt sich so gut wie nie - sieht sie nicht ein, schließlich wäre sie ja so ausgetickt, weil wir sie dazu gebracht hätten.... ich weiß nicht, ob Du es gelesen hast, mittlweile vermuten wir bei ihr eine leichte Variante des Asperger Autismus. Sie ist nicht in der Lage emotional angemessen zu regieren und kann sich einfach nicht in andere Menschen hinein versetzen. Das ist bei Deiner Tochter sicher nicht der Fall - aber ich kenn die Gefühle, die damit einhergehen.... Hast Du denn je Entschuldigungen eingefordert, ihr erklärt, dass das üblich ist und angemessen?

Zu den Regeln bei mir zu Hause sage ich meist schlicht "Dies ist mein Haushalt, da gelten meine Regeln. Die müssen Dir nicht gefallen und Du darfst das alles anders machen, als ich, wenn Du ein eigenes zu Hause hast. Aber solange Du hier wohnst, gelten meine regeln. Punkt." Da lasse ich mich auf gar keine Diskussionen mehr ein. Sie sind groß genug, mich an die Wand zu reden aber damit setze ich mich durch. Manchmal ist das nötig, ich hasse nämlich unaufgeräumte Küchen, während meine Töchter die dann aufräumen, wenn sie sie wieder brauchen..... da gibt`s keine Diskussion, die Küche wird aufgeräumt, bevor sie sie verlassen. Solche Dinge meine ich. Zusammenleben braucht Regeln.

Und, ein bisschen klingt es so, als beobachte Dein Liebster, aufgrund seiner Situation vielleicht die Tochter ein bisschen zu scharf? Hätte er etwas anderes zu tun, wäre es nicht so schlimm? Dann hat auch er ein Problem, nicht nur Deine Tochter? Et hat ja die Wahl, sich aufzuregen oder es zu lassen? Jedenfalls sind schimmelige Tassen ihr Problem..... die würde ich ihr glatt noch mit einpacken. Anders, meine Große hat dauernd Schulbrotdosen in ihrem Zimmer in dunklen Ecken vergessen.... und als wir begonnen haben, sie zu unterstützen, in ihren Wunsch Flauschies zu züchten - da hörte das dann auf. Wir haben das lustig gemacht und aufs Korn genommen und noch heute existiert das Gerücht, das sie rosa Flauschies züchten wollte, früher. :D

Mir scheint, sie ist da irgendwie nicht so ganz durch, mit dem Ausziehen? Wünscht sich etwas anderes, ist aber nicht bereit, das Ganze auch zu überdenken? Zusammenleben ist ein Miteinander, das darfst Du ihr ruhig sagen und ansonsten, würde ich auf so einen Vorwurf ganz trocken antworten "Schade - das Du das so siehst, ich weiß, das war anders." Diskutiere nicht mehr - das artet irgendwann in Rechtfertigungen aus und wer sich rechtfertigt, gerät in Schieflage. Wenn ihr das alles ausführlich besprochen habt, dann lass es dabei.

Und, wenn sie eine nicht geschickte sms (ich finde 23 Uhr auch inakzeptabel, aber es kann ja schon mal passieren, das sie den Schüssel vergisst) derart kommentiert, darfst Du sie natürlich auch darauf hinweisen, dass das eine ja nichts mit dem andern zu tun habe und sie solle nicht ausweichen. Scheint eine beliebte Taktik zu sein.....

Ich wünsche Dir Kraft und ein wenig Zeit für Dich
Ansa
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon röschen » 28. Juli 2012 12:31

Liebe Ansa,

den Eindruck, dass sie langsam kalte Füsse bekommt habe ich auch. Gestern hat ihr auch noch die Anwältin gesagt, dass sie in der Zeit ihres Freiwilligen Sozialen Jahrs, welches sie im September beginnt, keine Unterhaltsansprüche an die Eltern hat. War mir auch neu.

Nun trifft so langsam das ein, worauf ich sie die ganze Zeit schon hingewiesen habe. Das sie ihr Fehlverhalten beibehält, teilweise noch steigert, mit dem Hintergedanken, bald unabhängig zu sein. Ich hatte sie davor gewarnt, es sich doch nicht bis aufs letzte mit uns zu verscherzen, denn eines Tages werde sie unsere Hilfe doch sicher noch brauchen können.

Ihre Selbstsicherheit schwindet - nun "MUSSTE" sie ja ausziehen, denn ich hätte sie ja "rausgeschmissen"....

Entschuldigungen von ihr kenne ich nicht "erst wenn du dich auch entschuldigst, ich habe schließlich den Fehler nicht alleine gemacht...."
Dann stehen wie wieder vor der Situation "Huhn oder Ei", verstehst du? Ohne ein "aber" hab ichs jedenfalls noch nie erlebt.

Mein Mann zu viel Zeit? JAAAAA! Wobei ich teilweise auch den Gedanken habe, dass er nach wie glaubt sich dafür rechtfertigen zu müssen, dass das Zusammenleben mit ihr seit Jahren nicht mehr klappt.

LG Röschen
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Re: bitteres Ende II

Beitragvon Ansa » 30. Juli 2012 11:42

Liebes Röschen,

ich kann mir gut vorstellen, das Deine Tochter kalte Füße bekommt. Allein leben, ganz für sich, ist etwas ganz anderes, als irgendwo die Füße unter den Tisch zu stellen.

Ich beobachte das bei meiner Großen, sie ist ja einer evangelikalen Kirche beigetreten und zieht grad um, in eine andere Kirchengemeinde, die Menschen dort leben herkömmlich gemeinsam. Jeden Tag essen alle, die wollen zusammen, es gibt eine Gemeinschaftskasse..... und gemeinsame Unternehmungen. Sie fühlt sich dort wohl und erzählt, wie schön es sei, gemeinsam zu kochen, Gemüse zu putzen und und und - glaub mal ja nicht, das sie jemals hier Spaß daran gehabt hätte mit mir zu kochen........... hier zu Hause ist das alles nur lästige Pflicht - dort ist es Gemeinwohl. Ich werde diesen Unterschied nie begreifen und manchmal bin ich traurig, das es so ist. Aber ich weiß auch, das ich als zu Hause und Mama eben einen anderen Stellenwert habe.

Meine Tochter ist auch genervt, wenn ich sie auf etwas hinweise. Grade heute, sie zieht ja aus, ist den letzten Tag in ihrer Wohung und kann ihren Telefonvertrag nicht kündigen, weil der über zwei Jahre läuft..... erst hab ich gedacht "ist es meine Sache?" Und dann, "ich kann es ihr ja wenigstens sagen...." Also angerufen und sie war angenervt. "Ich wollte da ja anrufen.....mach ich auch......is ja gut Mama" und dann, als ich sagte "pass auf, ich möchte Dir nur helfen, weil Du mir wichtig bist und ich glaube, Du weißt nicht um alle Möglichkeiten...." hat sie mir zugehört und dann hat sie ihr Telefon still legen lassen. Zumindest das. Das hat ihr der Telefonmensch auch nicht angeboten, sondern erst auf Nachfrage erklärt, das man das natürlich auch tun könne..... Immerhin, ab morgen wohnt dort wer anders, wer weiß, was da passieren kann. Telefongespräche nach Timbuktu oder so? :?

Aber ich muss auch erst die Hürde nehmen, "DU bist mir wichtig und ich möchte Dir deshalb helfen...." alleine kommt sie eher nicht fragen. Nun freut sie sich, das ist ja eine gute Idee..... Ts..... Und, ich werde an dem Tag damit aufhören, andem sie nicht mehr auf uns angewiesen ist. Ist eben ein Erwachsenwerden auf Raten. Solange ich Unterhaltspflichtig bin - was ich nicht mehr bin und das weiß sie - bitte ich mir so ein klitzekleines Mitspracherecht aus. Was sich nur in Tipps niederschlägt, keine Forderungen oder Einschnitte in ihre Überlegungen. Das steht mir nicht zu.

Tja, vielleicht wird es besser, wenn sie für sich allein lebt? Ich wünsche s Euch. Und, auch wenn Ihr als Eltern nicht unterhaltspflichtig seid, heitß das ja nicht, das ihr sie nicht mehr unterstüzt? Wie sieht das bei Papa aus? Ansonsten gäbe es ja Wohngeldanträge? Je früher die gestellt werden, desto eher wird auch gezahlt.

Das Thema Entschuldigungen scheint bei Euch eine langfristige Baustelle zu sein? ich bremse das mitunter aus, es geht jetzt aber genau darum, was Du gemacht hast und natürlich bin ich mir auch nie zu schade, mich selbst zu entschuldigen und das auch zu erklären. Für mich ist das oft genug ein Zeichen mangelnder Reife?

Übrigens glaube ich, das Trennungskinder weitaus später in die Pubertät kommen, als Kinder aus intakten Familien. Vielleicht weil es in ihrem Leben eine Phase gegeben hat, in der sie nicht unbelastet Kind sein konnten? Das ist nicht erforscht, aber ich höre es immer wieder, das junge Erwachsene pubertäres Verhalten zeigen, oft auch, wenn sie in der eigentlichen Pubertätszeit irgendwie reifer waren und erwachsener schienen. Nur kann man sich das leider in Ausbildung und Beruf nicht erlauben - aber so eine Verschiebung, die nehme ich da in meinem Umfeld durchaus wahr.

Und Dein Mann? Nun ja, so ein Zusammenleben kann schwierig sien und er ist sich seiner Anteile vielleicht auch bewusst?

Dir ganz liebe Grüße und fühl Dich gedrückt
Ansa
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